Tag 04: Caorle

Die Überraschung des Morgens ist der weiße Lieferwagen, der nicht zur Kontrolle der Parkkarte kommt, sondern frische Croissants mit oder ohne diverse Füllungen direkt in den Bus liefert. Da unsere Kaffeetassen schon dampfen, nutzen wir das Angebot für ein Vorfrühstück im Bett. La vita é bella!

Frühstück, Aufräumen und schon starten wir in den letzten Tag unserer kleinen Tour. Caorle begrüßt uns mit sonnigem Wetter am Canale dell’Oroligio.

Schnell finden wir einen perfekten Platz für Gaggoo, um uns in den angenehmen Trubel an der Promenade und in der Altstadt mit ihren bunten Häusern zu stürzen

Dabei finden wir ganz zufällig eine Gelateria mit bestem Stracciatella, Caramello Salato und Noccioöa. Wir genießen das italienische Leben.

Leider ist das Wochenende schon fast vorbei. So brechen wir wieder Richtung Heimat auf. Helga und Gaggoo bringen uns nach Deutschland, natürlich nicht ohne Stopp in Villach, um bei Fruhmann einen Eispalatschinke zu vernaschen.

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Tag 03: Valle Vecchia

Die Sonne weckt uns schon früh, auch wenn die Wolken am Horizont uns das große Spektakel nehmen. Nach einem gemütlichen Kaffee im Bett starten wir den Tag mit einem Spaziergang, von dem wir eine etwas stinkiger Beute in Form einer knorrigen Schwemmholzwurzel mitbringen.

Nicht ohne fürstliches Frühstück umfahren wir dann die Lagune zum westlich gelegenen Valle Vecchia. Wir checken am Parkplatz ein, um zwischen Reitern, Anglern und anderen Touristen den wilden Strand zu erkunden.

Mittags gibt es das letzte Brioche und ein Panino im gemütlichen Café Il Battello Ebbro.

Am Nachmittag beobachten wir zwischen alten Hütten,

die Reiher in der Lagune bei ihrer Balz

Den Abend verbringen wir nach einem Nachmittagssnack in den letzten Sonnenstrahlen im mückensicheren Bus.

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Tag 02: Bibione

Um meine Wassersünden wiedergutzumachen, führt uns der Weg über den Wurzenpass nach Planica.

Allerdings schrecken uns die Parkgebühren an der Sprunganlage ab. Nur wenige Kilometer weiter finden wir auf italienischer Seite einen full serviced Stellplatz mit normalen Preisen.

Der Weg zur Autobahn vor einem traumhaften Bergpanorama bringt uns durch Tarvisio, das für seine touristischen Angebote und seinen Dauermarkt bekannt ist, an dem wir nicht vorbeifahren können.

Mit neuem Hoodie bringt uns die Autobahn zum Meer. Die Wolken weichen nun endlich der Sonne und die Temperatur steigen in den Wohlfühlbereich.

Bibione macht zunächst einen verlassenen Eindruck, wir finden sogar auf Anhieb einen Parkplatz in Strandnähe. An der Promenade stoßen wir auf das Bibione Sand Storm 2025, einem internationales Motorrad- und Quad-Rennen. Das Event mit Freestyle-Shows, Street Food und einen kleinen Markt verwandelt dieses Wochenende den Strand in eine Rennstrecke.

Auf der Piazzale Zenith gönnen wir uns im beginnenden Trubel und in strahlender Sonne ein Panino Bratwurst am Forst.

Anschließend fahren wir für einen Strandspaziergang ins westlich gelegene Bibione Pineda, wo wir auch einen Parkplatz für die Nacht finden.

Am Abend müssen wir noch einmal ins Zentrum, um in einem der wenigen geöffneten Restaurants unsere obligatorische Pizze zu vernaschen.

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Tag 01: Fruhmann III

Zum Auftakt unseres Bibionewochenendes machen wir bei Fruhmanns Rast und verwöhnen uns mit Gulasch und Stelze. Wie immer ist das viel zu viel, aber sensationell köstlich. Bei strömenden Regen wird der 30m-Transfer zum Bus eine sehr nasse Herausforderung, aber umso gemütlicher ist es dann im geheizten Bus. Schade nur, dass wir wegen dem nicht verschlossenen Frostwächter im Bus kein Wasser haben.

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Tag 62: Zurück

Am Morgen hüllt sich die Mosel in Nebel, als wolle sie uns den Abschied von unserem fantastischen Trip erleichtern. Mit einem Besuch in Metzingen und einem Abendessen in Gersthofen zögern wir die das Ende unserer Tour noch ein wenig heraus. Aber gegen 21:30 haben wir die Challenge bestanden: drei Sturköpfe und ein Wohnmobil landen nach 10.566 km ohne große Blessuren, gesund und munter in heimischen Gefilden.

Wann immer wir uns an die unglaublichen Landschaften, die netten Dörfer und beeindruckende Städte, die freundlichen Begegnungen mit den herzlichen Menschen auf dieser tollen Reise erinnern, bleibt ein kleiner Gedanke bei unserer Jyna.

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Tag 61: Ostwärts

Wir nehmen unser erstes französisches Croissant und unseren ultimativ letzten Strandspaziergang

bevor wir uns Richtung Osten vom Meer verabschieden. Kurz vor Luxemburg entscheiden wir uns für eine Stadtrundfahrt und einen Besuch bei Rosi’s Aom Ecken für ein paar Bierchen und köstlichste Flieten. Die Flügelchen schmecken wie damals und Rosi ist 83 Jahre jung am Stammtisch anzutreffen. Nach dem perfekten Abend finden wir einen kleinen Camping direkt an der Mosel.

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Tag 60: South Coast

Der Sonnenaufgang in Emsworth aus dem Busfenster ist die Show des Tages.

Während unseres Frühstücks kommt ein älterer Mann, der vor unserem Bus die Schwäne füttert und streichelt als seien es Haustiere. (Filme und Bilder von Gordon sind im Netz zu finden.)

Entlang der Südküste geht es mal langsamer und mal zügiger Richtung Dover, wir stoppen das ein oder andere Mal, nehmen unsere Mittagssandwiches an einen der Kieselstrände

und wissen insgeheim, dass der Urlaub zu Ende geht. In Dover lassen wir es uns nicht nehmen, einen kurzen Abstecher auf die Klippen zu machen,

bevor die Fähre nach Frankreich ablegt.

White Cliffs of Dover

Im Rechtsverkehr bringt uns Gaggoo noch bis nach Bray-Dunes, wo wir mit leckerer Pasta und letztem englischem Bier die erste kontinentale Nacht verbringen.

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Tag 59: Stonehenge

Nach kurzem Strandspaziergang besuchen wir noch die Motorshow in unserem Ferienpark.

Unser nächstes Ziel ist Cardiff. Die Hauptstadt von Wales besichtigen wir nur vom Auto aus, da sie uns nicht übermäßig begeistert.

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Über die Prince of Wales Bridge

gelangen wir weiter nach Osten, um Stonehenge zu besichtigen. Unabhängig von dem veranstalteten Spektakel sind die Steine wirklich beeindruckend:

Danach zieht es uns wieder ans Meer, an die Südküste Englands. In Emsworth finden wir einen sensationellen Schlafplatz am Quai unterhalb der Pubstraße, in der wir gemeinsam das Abendessen genießen, und Luis später die Pubs unsicher macht.

Tag 58: Wales

Kaum sind wir wach, wird unser Parkplatz von Schulbussen überfallen. Wir räumen kampflos das Feld und steuern unser erstes Ziel an. LLANFAIRPWLLGWYNGYLLGOGERYCHWYRNDROBWLLLLANTYSILIOGOGOGOCH heißt der Ort mit dem längsten Namen Europas.

Wir beschließen, nicht den kürzesten Weg nach Dover zu nehmen, sondern noch ein wenig von Wales zu erkunden.

Wir landen letztendlich in Pembrey Country Park, von dem wir am Abend noch einen Abstecher nach Llanelli machen. Luis besucht das Spiel des heimischen Fußballclubs, während wir uns mit indischem Speisen vergnügen.

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Tag 57: Dublin

Die Schwarzwasserentsorgung gestaltet ausgerechnet heute noch schwieriger als erwartet, so dass wir erst gegen Mittag in Dublin sind. Die Viewpoints auf der Anfahrt sind nicht alle interessant, doch begeistert uns die Fahrt durch den englischen Garten und das Wellington Monument.

Gaggoo verräumen wir in einer Seitenstraße und entdecken Dublin per pedes.

Nach unserer Dublinrunde beschließen wir die Abendfähre zu buchen, um endgültig die Rückreise anzutreten.

Nach der ruhigsten Fährfahrt ever landen wir gut in Holyhead, Wales, Great Britain. Unser Nachtlager neben der Autobahn ist nicht schön, aber zweckmäßig.

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Tag 56: Cork

Am Morgen verabschieden wir uns von unseren Mitreisenden, die früher als wir aufbrechen, um ihren letzten Urlaubstag in Cork zu verbringen. Wir frühstücken gemütlich, entleeren, was zu entleeren ist, bevor auch wir für eine kleines Sightseeing nach Cork fahren.

Wir drehen ein paar Runden mit dem Bus durch die verstopften Straßen der Stadt, beschließen aber dann, den English Market zu besichtigen.

Kaum haben wir einen Parkplatz gefunden und die Tür geöffnet, hören wir ein freundliches Bonjour. Caroline et Sebastian kommen genau in diesem Augenblick auf ihrem Spaziergang durch die Stadt an unserem Bus vorbei.

Wir genießen das vielfältige Angebot und die quirlige Atmosphäre des English Market, nicht ohne reiche (und wie sich später herausstellt auch vorzügliche) Beute für Lunch und Diner zu machen.

Vollbepackt verlaufen wir uns noch ein wenig in der Stadt mit seinen unzähligen Pubs und Restaurants.

Nachdem wir die italienischen Köstlichkeiten im Bus vernascht haben, bringt uns Gaggoo bis kurz vor Dublin.

Der Heimweg beginnt…

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Tag 55: End of WAW

Die letzten Kilometer vom Wild Atlantic Way verbringen wir mit Caroline et Sebastian.

Zu Fünft besichtigen wir Kinsale mit seinen bunten Häusern, genießen die französischen Köstlichkeiten aus der örtlichen Boulangerie, schlendern durch die Straßen und nehmen ein Mittagsbierchen in der Sonne.

Nachmittags erreichen wir Cork, um dort im Awesome Wall Center eine Runde zu Bouldern. Sebastian ist super trainiert, klettert hervorragend und motiviert Luis und mich immer wieder zu neuen Projekten.

Auch den Camping nehmen wir gemeinsam, um abends in Cork zusammen zu speisen.

Nach 2.670 km endet heute unsere großartige Tour entlang des WAWs. Obwohl sie von unsere Trauer über Jynas Abschied überschattet war, konnten wir in diesen 19 Tagen fantastische Eindrücke und schöne Erinnerungen von der wilden Westküste Irlands mitnehmen.

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Tag 54: A La Plage

Nach perfektem Sonnenaufgang in Schull

wandeln wir weiter auf den Pfaden des WAW. In Scibbereen füllen wir unsere Vorräte auf, Dann machen wir Abstecher zum Lough Hyne und Galley Head.

Am Red Strand treffen wir wieder auf Caroline et Sebastian und verbringen einen lustigen und sportiven Nachmittag (Schwimmen, Flugmatte, Volleyball und Aerobie) an dem tollen Strand.

Gemeinsam nehmen wir einen Aperitif an der Strandmauer.

Danach bekochen Helga und Sebastian uns im Restaurant „La Mur“ mit italienischen Köstlichkeiten, bevor uns die Kälte in die Busse treibt.

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Tag 53: Mizen Head

Schon in der Nacht zeigt sich ein sternenklarer Himmel, und in der Tat weckt uns heute an unserem kleinen Pier die Sonne.

Wir warten nicht lange mit unserem Aufbruch nach Mizen Head, südwestlichsten Punkt von Irland. Auf dem Weg dorthin und zurück begeistert uns Irland mit seiner Küste, die bei schönem Wetter eine unglaubliche Farbenvielfalt zeigt.

In Mizen Head treffen wir nicht nur Caroline et Sebastian wieder, wir dürfen uns auch über das unglaubliche Riff freuen, vor dem sich Robben, Wale und Delfine tummeln.

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Tag 52: O’zapft is

Auf geht die wilde Fahrt!

Wir verzichten kurz nach dem Anstich auf die Seilbahnfahrt nach Dursey Island, um noch bei Sonne die malerische Küste zu erleben.

Am Healy Pass erreichen uns dann die ersten Tropfen in Form eines Regenbogen.

Nachdem wir am Hafen von Bantry unsere Vorräte aufgefüllt haben, besuchen wir Sheep’s Head

und finden am Ende des Tages einen kleinen Peer mit kleinen Cliff zum Übernachten.

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Tag 51: Stone Circle

Unser erster Stopp nach einer wirklich späten Abfahrt ist Kenmare. Dort besuchen wir (endlich) einen der irischen Steinkreise aus der Bronzezeit.

An den Wunschbäumen hinterlassen auch wir unsere Zettel und glauben fest an die Erfüllung.

Anschließend flanieren wir ein wenig durch das kleine Städtchen und erledigen unsere Einkäufe.

Der Rest des Tages verläuft unaufgeregt mit der Suche nach View Points

und Schlafplätzen. Erst Abends um 19:00 finden wir einen Platz mit schöner Sonnenuntergangsstimmung in der Nähe von Billerough.

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Tag 50: Nebel, Cliffs und Pub

Unser Tag startet mit viel Regen. Erst spät verlassen wir unseren Stellplatz und verfolgen den WAW. Unser heutiges Highlight sind die Cliffs of Kerry.

Der Blick vom Pass hingegen musste wegen Nebel ausfallen.

So steuern wir einen Campingplatz in Caherdaniel an. Auf Empfehlung unserer freundlichen französischen Nachbarn Caroline et Sebastian besuchen wir am Abend den Pub The Blind Piper mit leckerem Stew, deutscher Enklave und erleben ein kleines Kammerkonzert zwischen Jazz und irischem Folk.

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Tag 49: Beaches

Erst beim Morgenspaziergang entdecken wir die Schönheit der beiden Strände von Ballybunion. Der Ladies Beach mit seiner schroffen Steilküste und tiefen Höhlen ist durch die Burgruine vom Men’s Beach mit der vorgelagerten Steininsel mit hunderten von Vögeln getrennt.

Nach dem Frühstück lassen wir uns vom WAW treiben, erneuern in Tralee unsere Vorräte, entleeren wenig später unsere Tanks, um am Fermoyle Beach unser Lunch (Sandwich im Goldstandard von Helga) zu nehmen.

Besser geht’s nicht!

Helga macht einen Strandspaziergeng während Luis und ich ein paar Runden am Strand drehen.

Leider suggerieren uns die Straßenschilder, dass der Conor Pass nicht befahrbar sei, weshalb wir die Besichtigung der Dingle Halbinsel abbrechen.

Auf unserem Nachtstellplatz oberhalb des Rossbeigh Beach erzählen unseren netten französischen Nachbarn, dass sie den Pass gefahren sind.

Zur Entschädigung gibt es ein hervorragendes Lamb Stew O’Wiedemann und ein kühles Lager.

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Tag 48: Cross

Zum Auftakt des heutigen Tages besichtigen wir den Golfplatz eines amerikanischen Investors. Das Haupthaus wirkt recht attraktiv, die Nebengebäude dafür eher ungepflegt.

Die westlich gelegene Halbinsel Cross überrascht uns dann mit drei Cliffs

Die Cliffs of Kilee bestechen durch ihre steilen Küsten und flachen Schieferplatten, auf denen man hervorragend herumkraxeln kann.

Die Bridges of Ross sind zwei natürliche Brücken, von denen leider nur noch eine begehbar ist.

Außerhalb des geschützten Bereichs brechen sich die Wellen fantastisch auf den Schieferplatten.

Die Cliffs of Compoy liegen etwas angelegen und gefallen mir wegen des Fensters am allerbesten.

Danach setzen wir unsere Fahrt auf dem WAW fort, wir verzichten auf die Umrundung der Shannonbucht und kürzen mit der Fähre ab. Einen Schlafplatz am Strand finden wir in Ballybunnion.

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Tag 47: Cliff of Moher

Nach stürmischer Nacht beginnen wir den Tag verregnet und schlecht ausgeschlafen. Erst bei unserer Abfahrt zeigt sich unsere Schlafbucht zwar windig, aber etwas freundlicher.

Der Sturm, der uns entlang der abwechslungsreichen Küstenstraße begleitet, bietet uns ein wildes Schauspiel an dem wir uns nicht satt sehen können.

Nach einem kleinen Mittagssandwich werden wir in die Szenerie eingebunden. Der Wind treibt die Spray immer öfter bis aufs Ufer und den vorbeiführenden WAW. An Kates Rock

bleibt auf der Suche nach dem perfekten Foto keiner mehr trocken.

Wir sind schon auf der Suche nach einem windgeschützten Campingplatz als wir den Parkplatz vom Cliff von Moher passieren. Die Touristenmassen schrecken uns zwar ab, aber glücklicherweise siegt die Neugier.

Leider war die Anlage wegen des Windes nur im geschützten Bereich geöffnet, ein Spaziergang entlang der ungeschützten Kante wäre vermutlich zu gefährlich. Uns blieb nach kurzer Eingewöhnung der Spaß am Wind.

In Doombeg finden wir schließlich einen kleinen, windgeschützten Campingplatz. Die Restaurants sind wohl von den Ansprüchen des Publikums des nahegelegenen Golfresorts geprägt.

Uns ist es recht, wir speisen zum Tagesabschluss vorzüglich!

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Tag 46: Island Hopping

Bei überwiegend regnerischen, windigen und grauem Wetter macht das Fahren durch die steinige Küstenlandschaft weniger Spaß als sonst. Ein paar Sonnenstrahlen erwischen wir auf der Insel Lettermullan, die nur über 3 weitere Inseln und viele sehr enge Sträßchen erreichbar ist.

Unser auserkorener Silverstrand vor Galway hat eine Höhenbegrenzung, so weichen wir an den Parkplatz an einer kleinen Bucht hinter Galway aus.

Helgas leckere Thunfisch Pasta verkürzen uns den Abend.

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Tag 45: Westport

Nach ausführlichem Buskeeping inkl. Kühlschrank abtauen, besuchen wir den kleinen Ort Westport, in dem sich viele Geschichten um die Piratenkönigin Grace O’Malley drehen. Nach Shoppingtour und Lunch gibt uns wieder der WAW die Route vor.

Wir besuchen verschiedene Strände,

Silver Strand

Louisburgh,

fahren durch wundervolle Berglandschaften,

durch den Killary Fjord,

um letztendlich Clifden den Samstag Abend im Pub zu beenden. It’s a lovely day for a Guinness!

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Tag 44: Achill Island

Wieder ist die unglaubliche Brandung des Atlantiks unser Tageshighlight.

Zunächst verabschieden wir uns bei Flut von unserem Schlafstrand,

dann wundern wir uns über einen Paraglider, der bei starken Winden an einem Seil hängt. Nicht zum Schleppen, sondern zum Fliegen und dabei erstaunliche Schräglagen einnimmt.

Nach ein paar Viewpoints des WAW kommen wir zum überwältigenden Atlantic Drive auf Achill Island.

Anschließend fahren wir noch bis nach Westport und gönnen uns eine Pizza in der angeschlossenen Pizzaria.

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Tag 43: Belmullet

Nach einem kleinen Bad am Morgen

bringt uns der WAW vorbei am Stacchus der Kuhweiden

und überdimensionalen Barvätern

Zur Halbinsel Belmullet. Uns begeistern die wilden Wellen und die schroffen Küstenabschnitte der zum Atlantik gelegenen Westseite.

Nach einem kurzen Abstecher zum Damm nach Claggan Island verbringen wir den Abend mit Huhn, Käse, Tennent und Meerblick am Strand von Cnoc na Ráithe.

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Tag 42: Tránna

Bis auf eine kleinere Wanderung an einem romantischen Fluss stehen heute zahlreiche Strände zwischen Donegal und Inishcrone auf dem Programm.

Der breite Sandstand von Rossnowlagh,

die unglaublichen Ausspülungen (Feenbrücken) und der Waveskiwettbewerb am Tullanstrand,

der schwarzbesteinte Streedagh Beach,

der Strandweg nach Coney Island, der nur bei Niedrigwasser befahrbar ist,

der stürmische Strandhill Beach,

die wilde Küste von St. Patrick’s Well,

und zum Schluss unserer Nachtlager am Dunmoran Trá.

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Tag 41: Donegal

Bei strömenden Regen setzen wir unsere Fahrt fort. Die enge Auffahrt entlang des

Owenwee Rivers ist zwar beeindruckend, die Sicht ins Tal allerdings verregnet.

Ebenso geht es uns zwischen Malin Beg, wo der Wind uns fast von den Klippen drückt,

und Sliabh Liag, wo wir nicht mal Lust haben aus dem Bus zu klettern.

In Donegal gibt es Sonne, einen stadtnahen Parkplatz und viele Pubs. In denen der Abend natürlich mit einem Guiness und Livemusik endet.

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Tag 40: Sonnenaufgang

Entgegen aller Vorhersagen weckt uns heute die aufgehende Sonne. Nach ausgiebigen Frühstück und letzten Vorbereitungen soll uns der Wild Atlantic Way zur Westküste Irlands bringen.

Bei fantastischem Wetter steigt unsere Laune spürbar und die Landschaft um uns herum wird immer beindruckender.

Ob das malerisch gelegene Doe Castle,

oder der zauberhafte Marblehill Beach,

oder die schroffe Küste von Horn Head

mit ein wenig Sonne wirkt alles noch viel spektakulärer. Am Nachmittag holt uns dann aber wieder der Regen ein, so dass wir den

Bei den wilden Assaranca Falls übernachten wir.

Nach einem GT zeigt sich auch die Sonne wieder, so dass wir unsere Spaghetti aglio e olio mit passender Aussicht zu uns nehmen können.

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Tag 39: Nordküste

Eine seeehr stürmischen Nacht begleitet unsere Gedanken an Jyna. Wir starten den Tag unausgeschlafen und langsam, und wir beschließen bis auf weiteres dem WAW zu folgen. Irgendwie ist alles anders, sicher liegt das auch am miesen Wetter, aber vor allem fehlt uns unser Hund.

Wir besuchen einen Leuchtturm und zwei Strände bis wir zu unserem Zielcampingplatz kommen.

Den Abend widmen wir bei einem Guiness dem Spiel Deutschland:Nord Irland und freuen uns über den Sieg.

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Tag 38: Abschied

Schweren Herzens müssen wir uns heute von Jyna verabschieden. Für unsere treue Begleiterin ist nach dem aufregenden Leben mit uns die Zeit für mehr Ruhe gekommen.

Wir werden immer an Dich denken!

Zur Ablenkung fahren wir in den Abend hinein noch ein paar traurige Meilen des WAW.

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Tag 32: Car Beach

Schon vor dem Frühstück ertüchtigen wir uns mit einem kurzen Spaziergang zur Steilküste mit Blick auf den Mussenden Temple, das Downhill House und die Eisenbahnlinie im Black Glen.

Den weiter dahinterliegenden Autostrand von Downhill Beach entdecken wir erst später.

Für mich und Jyna gibt es ein Bad,

Helga und Luis wandern den kilometerlangen Strand entlang, während wir mit Gaggoo bis nach Benone Beach vorspurten, um die Wandersleut‘ wieder aufzupicken.

Wir drehen dann noch ein paar Runden mit Gaggoo im Sand, bevor wir die Causeway Coastal Route in Derry/Londonderry beenden.

Wegen des regnerischen Sturmwetters starten wir ohne große Pause in den Wild Atlantic Way (WAW) und übernachten am Inshoween Lighthouse mit Blick auf den wundervollen Vormittagsstrand.

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Tag 31: Causeway Coastal Route

… heißt die nordirische Küstenstraße von Belfast bis Derry. Die Küste besticht durch bizarre, schwarze Steinlandschaften (Giant’s Causeway) und weiße Kalkcliffs.

Dazwischen finden sich altertümliche Ruinen, Tempel und lange weiße und schwarze Sandstrände mit kristallklarem Wasser.

Im Hintergrund leuchtet das satte Grün der irischen Insel. Wegen des extrem britischen Wetters

steigen wir nicht bei jedem Viewpoint die Klippen hinab, finden aber trotzdem genügend Gelegenheiten den Auslöser an unseren Kameras zu drücken.

Vom Autostrand in Portsteward fehlt leider ein Foto, dafür konnte der Wind die Schwerkraft am Kinbane Castle aufheben.

Abends kocht Helga aus unseren letzten schottischen Vorräten ein fürstliches Mahl für uns und für Jyna.

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Tag 30: Belfast

Wir kehren Whitehead den Rücken,

um über den Marine Highway vorbei am Carrickfergus Castle

nach Belfast zu gelangen. Dort begrüßt uns der Angel of Thanksgiving,

bevor uns der St. George’s Market

mit seinen vielen Ständen

in seinen Bann zieht. Mittagessen an einem der vielen Stände ist obligatorisch. Auf dem anschließende Streifzug durch die Innenstadt zeigt sich Belfast von seiner besten Seite.

Zum Abschluss freuen wir uns über die abwechslungsreiche Architektur des Titanic Museums,

vor der man sich perfekt verstecken kann.

Von Belfast starten wir unsere Tour entlang der irischen Küste counterclockwise bis nach Dublin. In Glenarm verbringen wir den ersten Abend mit Blick aufs Meer, einem 5.000 m Lauf und Chicken-Burger & Chips vom Wagen.

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Tag 29: Nothern Ireland

Nach 4 Wochen verlassen wir heute Scotland. Die Route 77 bringt uns in time entlang des Clyde Firth bis nach Cairnryan.

Ailsa Craig (340 m)

Gaggoo ist eines der letzten Fahrzeuge, das auf die Fähre fährt.

Schon zwei Stunden später landen wir in Nordirland. Unser Stellplatz am Whitehead Coastal Path Blackhead bietet wunderschöne Blicke auf den Leuchtturm,

Blackhead Lighthouse

Den Ort und in die Bucht von Belfast. Die lokale Grill/Bar lädt donnerstags zur Steak Night ein, mein 10 oz. Rib-Eye ist perfekt gebraten und kommt mit einer köstlichen Pfeffersauce.

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Tag 28: Glasgow

Nach kleinem Frühstück im Bus,

starten wir zu unserer Glasgow Sightseeingtour. Auch wenn wir es nicht glauben und mehrere Extrarunden drehen, finden wir nur wenige Meter neben dem George Square einen Platz für Gaggoo. Unser erstes Ziel ist das Rathaus, City Chambers, inkl. geführter Tour.

Weil wir nicht länger als 2 h parken dürfen, fahren wir einige Runden Bus und finden dabei großartige Eindrücke dieser fantastischen Stadt.

und parken schließlich nur einige Meter weiter auf der anderen Seite vom George Square, um über die Einkaufsstraßen zu bummeln.

Die dritte Runde drehen wir auf der Suche nach einer passenden Brewery, und beenden den Abend mit ein paar beleuchteten Bildern.

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Tag 27: Sterling

Eigentlich wollten wir den Tag nur nutzen, um nach Glasgow zu kommen. Doch er gestaltet sich anders als erwartet.

Während unseres Frühstücks sperrt sich die französische Camperin neben uns aus ihrem Bus aus. Der Versuch zu helfen, bleibt weitgehendst erfolglos. Immerhin konnte sie Kontakt zum Fahrzeugvermieter herstellen.

Bei Doune Castle scheitern wir am Parkplatzwächter, der uns in typisch schottischer Maniet äußerst freundlich erklärt, dass unser Auto zu groß für seinen Parkplatz sei. Trotzdem erhaschen wir ein Foto von dem Castle.

David Sterling Memorial

Bei unserer Besichtigung von Sterling erwischt uns ebenso ein Platzregen wie später beim Grillen, aber ich beweise, unser Bus ist nicht groß.

Parkkönig von Sterling

Zu guter Letzt ärgern wir uns stundenlang auf dem Camping vor den Toren von Glasgow mit Waschmaschine und Trockner.

Trotz all des Pechs konnten wir Jyna erfolgreich der für Irland benötigten Bandwurmbehandlung unterziehen lassen…

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Tag 26: Glencoe

Um zurück in die Highlands zu kommen , bietet sich der Weg entlang der Küste

über Glenuig an.

Glenuig Church

In der örtlichen Smokery werden neben anderen lokalen Leckereien Lachs kalt geräuchert, Lachs warm geräuchert, Lachspastete und Schafskäse für Luis angeboten.

Der weitere Weg zum Loch Linnhe gestaltet sich sehr waldig und wenig spektakulär, wenn er nicht für Sekunden einen Blick auf den Gipfel von Ben Nevis freigegeben hätte.

Über das Loch bringt uns in kürzester Zeit die Fähre mit schönen Ausblicken auf den See.

Nach kurzer Shoppingtour in Glencoe ist der West Highland Way mit epischen Blicken auf die unglaubliche Landschaft der Highlands

unser Begleiter bis zu unserem heutigen Nachtplatz an der Bridge of Orchy.

Bridge of Orchy

Helga zaubert Salat mit Würstchen für uns, Nudeln mit Käsetoast für Luis, sowie selbst gemacht Coque au Riz für Jyna.

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Tag 25: Glenfinnan am Ufer von Loch Shiel

Zunächst nehmen wir wieder die Route durch Great Glen auf, bringen am Südende von Loch Ness unsere Andenken an,

lassen Loch Oich links liegen, baden im Loch Lochy,

um dann bei Lochybridge nach Glenfinnan am Ufer von Loch Shiel abzubiegen.

Für mich ist Glenfinnan der Geburtsort von Connor MacLeod, für hunderte andere Touristen ist der Hogwarts Viadukt das Ziel der Harry Potter Begierde.

Noch ein paar Meilen weiter westlich nimmt uns ein kleiner Camping mit Stellplatz direkt am Meer auf. Ich finde noch die Zeit um das Beifahrer Rollo zu reparieren, während Helga beste Pasta Promodori Secchi zaubert.

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Tag 24: End of NC500

Bei Regen verlassen wir die Isle of Skye, die uns nach Nord- und Westküste sehr touristisch vorkam.

Wir suchen den Weg zurück nach Inverness, um den NC500 etwas wehmütig abzuschließen. Zum einen nehmen uns Regen und dicker Nebel die Sicht auf die nicht mehr ganz so spektakuläre Landschaft, zum anderen vermissen wir die Ruhe und wilde Einsamkeit von Schottlands Norden.

Loch Ness

Bei der Suche nach einem Stellplatz tun wir uns heute etwas schwer und landen letztendlich auf einem kleinen top gepflegten Platz oberhalb vom Loch Ness.

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Tag 23: Neist Lighthouse

Bevor wir die Insel verlassen, machen wir einen kurzen Ausflug zum Neist Cliff, meinen wir!

Tatsächlich erwartet uns ein nachmittagsfüllender Spaziergang:

Sensationelle Blicke
Lighthouse Neist
Steinmännchenbauerin
Riesensteinmännchen
Felsenkletterer
Gipfelstürmer
Schottische Schafe

Der Muskelkater nach all dem Runter und Rauf wird sicher nicht lang auf sich warten lassen. Wir ignorieren das und suchen uns einen Camping unter dem Sgurr Mhairi (775 m)

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Tag 22: Isle of Skye

Etwas abseits von unserer Route besuchen wir die Isle of Skye, die größte Insel der inneren Hebriden.

Die Straßen werden schlagartig voller, die Orte touristischer, die Geschäfte zahlreicher. In Portree

liegt schließlich der Luxusliner vor Anker, die Gäste werden mit Bussen in alle Himmelsrichtungen gekarrt. An jedem Aussichtspunkt,

Lealt Fall View Point

an jeder Kaffeestation tummeln sich mehr Menschen als wir die letzten 10 Tage gesehen haben.

Wir flüchten über Single Tracks in die Einsamkeit des Nordküste. Dort finden wir einen kleinen Picknickplatz mit fabelhafter Aussicht.

Wir genießen selbstgemachte Pasta Arrabiata.

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Tag 21: Bealach na Ba

Nach einem gemütlichen Frühstück folgen wir bis Applecross den NC500-Schildern. Die Küste bietet unsagbare Blicke,

die die Aufmerksamkeit von der Single Track Road abziehen. Jeder Versuch, die Farbenpracht auf Fotos einzufangen misslingt.

In Applecross findet sich etwas abseits der Route der vermutlich kleinste Supermarket, Post-Station, Coffee Shop, Andenken-Krimskramsladen der schottischen Westküste. Wir werden schnell fündig und stellen uns ein wunderbares Lunchpaket zusammen, das nur wenig später unserem Hunger zum Opfer fällt.

Alle Sträßchen am Meer entpuppen sich als Sackgassen, so dass wir notgedrungen ins Landesinnere abbiegen. Wir ahnen nicht was uns erwartet. Langsam werden die Single Tracks immer enger und steiler, die Landschaft immer unwirklicher , die Blicke immer schöner.

Der Bealach na Ba Pass auf 626m bietet uns dann eine Aussicht wie im Hochgebirge.

Nur mit rauchenden Bremsen und einigen Stopps schaffen wir es herab ins Tal.

In Lochcarron bekommt „the nice German man“ den letzten Stellplatz und das Bistro serviert leckere Muscheln, Fish & Chips und Pasta und natürlich Bealach na Ba beer.

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Tag 20: Slioch

Wehmütig verlassen wir unseren Traumstrand, Mellon Udrigle Beach. Schnell schauen wir uns noch unseres Nachbarns Empfehlung, den Firemore Beach an,

bevor wir dem NC500 folgend in Gairloch das Meer verlassen und ins Landesinnere abbiegen.

Am Fuß des Sliochs schmiegt sich der Loch Maree mit seinem tiefblauen Wasser in die leuchtende Berglandschaft.

Wir passieren den See und checken schon früh im Campingplatz von Kinlochewe ein. Der Nachmittag gehört dann den Duschen.

Die beim Butcher in Gairloch gejagten Lamb Chops schmecken zu Helgas Salat vorzüglich. Zum Abschluss des Tages huldigen wir dem Urlaub mit dem passenden Film. Highlander – Es kann nur einen geben.

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Tag 19: Sportsday

Die Sonne lockt uns heute schon früh aus dem Bett,

aber die Midges hindern uns erstmal daran, Gaggoo zu verlassen. Wir genießen daher unseren Kaffee im Bett und nehmen das Frühstück vor der Traumkulisse erst später.

Dann beginnt das Sportprogramm, erst mit dem Brompton zum Minimarket nach Laide, dann mit dem SUP unseres freundlichen Platznachbars auf offene Meer und schlussendlich freies Schwimmen ohne Zeitnahme in der Bucht.

Ansonsten genießen wir den Tag eher mit Faulenzen. Zum Ausklang drücken wir der Fortuna die Daumen für’s erste Pokalspiel.

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Tag 18: Traumstrand

Nur kurz nach einem perfekten Sonnenaufgang

überfallen uns die Midges. Nach einem kurzem Gespräch mit einem weltreisenden Motorradfahrer hat Luis über 100 Bisse von den blutrünstigen Viechern. Das Frühstück nehmen wir daher im Bus und verzichten sogar auf das Angebot des mobilen Baristas.

Etwas abseits vom NC500 suchen wir uns einen kleinen Campsite am Mellon Udrigle Beach für einen Ruhetag aus. Uns erwartet ein traumhafter Strand,

ein traumhafter Blick und eine traumhafte Stimmung.

Bei einem kleinen Strandspaziergang treffen wir sogar auf den Highlander, es kann nur einen geben.

Am Strand vertreiben wir uns die Zeit mit Volleyball, Drachensteigen und Schwimmen.

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Weitere Bilder des Tages:

Tag 17: Ullapool

Den letzten Single Track fahren wir in umgekehrte Richtung und bei immer freundlicher werdendem Wetter. Ullapool begrüßt uns dann mit Sonnenschein. Das nette Städtchen versorgt uns mit Dingen, die wir auf dem Land nicht bekommen. Anschließend folgen wir Luis‘ Tipp vom Barkeeper zum Seafood Shack. Dort serviert man uns in gemütlicher „Gosh in alten Zeiten“-Atmosphäre frischen Lobster und scharfe Fischsuppe vom Feinsten.

Mit vollem Tank begleiten wir den NC500 entlang zur Spitze des Loch Broom, um noch einen kurzen Spaziergang an der Gorge Corrieshalloch zu machen.

An der Südküste des Little Loch Broom finden wir einen Parkplatz mit unglaublicher Sicht. Durchs Fernglas können wir sogar den Delfinen beim Spielen zusehen.

270° Panorama – Little Loch Broom
Sonnenuntergang überm Berg

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Tag 16: Single Track Roads

Zunächst führt uns der North Coast 500 zur denkmalgeschützten Kylesku Bridge, auf der Gaggoo mal wieder Modell fahren darf.

Nach der Brücke biegen wir auf die B869 ab, die sich als Single Track Road durch die unwirkliche Landschaft der nordschottischen Westküste schlängelt.

Seerosenbedeckte Moorseeen, felsige Mondlandschaften und zuckerhutartige Berge wechseln sich in jeder der unendlichen Kurven der schmalen Straße ab.

Dazwischen finden sich zahllosen Lochs, spektakuläre Wasserfälle oder schroffe Inseln vor der steinigen Küste.

Die Eindrücke sind so vielfältige, dass wir schon am frühen Nachmittag ganz erschlagen sind. Auch die Einkaufspause in Inverloch kann daran nichts mehr ändern. Wir ergattern den letzten Stellplatz auf einem Camping am Meer und freuen uns auf den Tagesausklang bei Würstchen mit kühlen Bier.

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Tag 15: Day Off

Nach 14 Tagen gönnen wir uns heute den ersten Ruhetag. Während wir waschen, baut MacGyver uns einen Wäscheständer, beim Buskeeping hilft er uns mit einer Kabelaufhängung. Nur den kleinen Spaziergang im Nebel entlang der Bucht schaffen wir ohne ihn.

Nach dem Einkauf zieht Scotty bei uns ein; hoffentlich wird es nicht zu eng in unserem Mobil.

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Tag 14: Zur Westküste

Der gut sortierte Spar neben unseren Campingplatz hält sogar frische Croissant für uns bereit. Keine Sensation, aber eine willkommene Erinnerung an La France.

Auf unserem kurzen Abstecher Richtung Faraid Head müssen wir schon am Balnakeil Beach feststellen, das kein fahrbares Weiterkommen ist. Wir machen aus der Not eine Tugend und nutzen den wunderschönen Strand für ein kleines (Sonnen-)Bad.

Danach folgen wir dem NC500 durch die unglaublichen Landschaften der Highlands bis nach Scurie an der Westküste von Nordschottland.

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Tag 13: Von Skerray nach Durness

Unser erstes Ziel ist der Supermarkt in Tongue, da uns die ein oder anderen Vorräte ausgehen. Im Minimarkt im Nirgendwo finde ich meine Lieblingschips, die ich bisher erfolglos auf der ganzen Insel gesucht habe.

Danach machen wir abseits des NC500 einen Ausflug zum Loch Loyal an den Fuß des Ben Loyals (765 m).

Wir überqueren Kyle of Tongue, Loch Hope und umrunden Loch Eriboll,

freuen uns über die gwamperten Bergschafe,

bevor wir in Durness einen Campsite auf den Klippen zwischen zwei Stränden ansteuern.

Vom Camping werfen wir einen Blick zurück entlang der Nordküste

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Tag 12: Strathy Beach

Der Tag beginnt regnerisch, doch bevor wir reisebereit sind, zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen.

Am bezaubernden Strand von Strathy haben wir endlich Badewetter, so schimpfe ich mich seit heute Polarmeerbader, auch wenn mir dafür – streng genommen – noch ein paar Breitengrade fehlen.

Der Strand ist gesäumt von ausgehöhlten, bizarren Felsen.

Nach dem Bad fahren wir durch die lila blühenden Highlands, deren Pracht sich leider auf keinen Photo einfangen lässt.

Schlussendlich landen wir auf einer wunderbaren Wiese mit perfektem Blick aufs Meer.

Bevor der Tag endet wie er begonnen hat, mit viel Regen, lernen wir noch die äußerst lästigen, schottischen Midges kennen. Gründe genug für einen gemütlichen Abend im Bus.

Reminder: Midges Head Nets stehen ab sofort auf unserer Einkaufsliste.

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Tag 11: Duncansby

Nach dem Geburtstagsfrühstück zieht es uns zum Duncansby Head Lighthouse. Dabei ist nicht der Leuchtturm die Attraktion, sondern die unglaublichen Blicke auf die Steilküsten.

Auf dem Weg zum vorgebuchten Camping machen wir einen Stopp am Castle of Mey, dessen Gärten Helga und Luis bewundern. Jyna und ich amüsieren sich derweil bei einem kleinen Bier

Der Camping unserer Wahl hat alles, was wir brauchen. Wäschewaschen, Car Keeping und dann gibt’s schon Geburtstagstorte mit Blick auf Strand und Dünen.

Es bleibt noch Zeit für einen kurzen Strandspaziergang

bis zu unserer Reservierung im The Captains Galley in Scrabster.

Das Lokal wird unsere aktuelle Empfehlung für Seafood im Norden Schottlands. Vom Haggis bis zum Monkfisch ist einfach alles köstlich. Die absolute Sensation sind allerdings die Muscheln.

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Tag 10: Baden in Latheronweel

Vor uns liegt das Tarbat Ness Lighthouse.

Uns lockt die Spitze der Landzunge mit schroffen Felsen und Blick auf die Nordsee.

Der NC 500 führt uns weiter zum Dunrobin Castel. Luis und ich besichtigen das volleingerichtete Schloss mit 189 Zimmern und lassen schon mal zu Helgas Geburtstag eindecken.

In Leatheronwheel bewundern wir die schroffe Felsküste von unten, bevor der Wind Luis 1895-Cap ins Wasser weht. Mutig springt er bei eiskalten Temperaturen hinterher und rettet das gute Stück. Chapeau oder I gie ye ma recognee!

Wenige Meilen später überfallen wir in Wick einen Farmfood Store und erstehen einen Sack voll Süßigkeiten. Mit unser Beute im Bauch finden wir erst lila Schafe…

… und dann unseren Schlafplatz am Strand.

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Tag 09: Mermaid of the North

Unser heutiges Ziel heißt Inverness, Start und Ende des North Coast 500, dem 516 Meilen Roadtrip rund um die nördlichen Highlands. Dort treffen wir unsere letzte Vorbereitungen. Grau- und Schwarzwasser werden abgelassen, Bargeld, Trinkwasser und Kühlschrank werden aufgefüllt, und dann starten wir zum NC 500.

In der Nähe der Mermaid wird vom örtlichen Seabord Centre ein kostenfreier Stellplatz mit vielen Services und Meer- und Mondblick betrieben.

Blick aus unserem Wohnmobil

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Tag 08: Loch Tummel

Mit einem kurzen Abstecher nach Dundee beenden wir die Fife Coastal Route in Newburgh.

V&A Dundee

Perth lassen wir rechts liegen, um über die A9 in die Grampian Mountains zu gelangen. Abseits der Landstraße locken kleine Orte wie Pitlochry mit Whisky Destillerien, Tea Rooms, Restaurants und Chocolate. Am Loch Tummel finden wir hinter einem Schrottplatz einen kleinen Campsite mit bestem Lochblick.

Ob ich heute noch baden gehe? Man weiß es nicht….

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Tag 07: Fife Coastal Road

Heute lassen wir uns gemütlich entlang der Küste treiben. In Kirkcaldy versorgen wir uns mit dem Nötigsten, zwischen Elie und Monans finden wir einen kleinen Bio-Hofladen, und ganz Pittenweem ist ein einziger Künstlermarkt. In der Kirche, im privaten Wohnzimmer oder in kleinen Gärten mit oder ohne Meerblick wird zur Schau gestellt was Hände werken können.

Unser heutiger Schlafplatz an den Cambo Sands liegt mitten auf dem Kingsbarns Golf Link.

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Tag 06: Edinburgh

Am Morgen trödeln wir ein wenig auf dem Campsite herum, bevor wir gegen Mittag nach Edinburgh aufbrechen. Unterhalb der Burg finden wir einen seeeeehr teuren Parkplatz 🅿️.

Der Weg zum Castle über die High Street bietet neben den unendlichen Touristengeschäften noch jede Menge Attraktionen vom Fringe, einem dreiwöchigen Festival, auf dem Artisten, Sängern und anderen Schaustellern die Mengen in ihren Bann ziehen.

Vor der Burg sind Tribünen für das gleichzeitig stattfindende Royal Edinburgh Military Tattoo aufgebaut.

Von der historischen Kulisse der Royal Mile sind wir schnell beeindruckt, auch wenn uns noch viele der kleinen Gassen verborgen bleiben.

Nach einem kleinen Mahl zieht es uns durch die innerstädtischen Staus in Richtung Fife Coastal Route entlang der Küsten von East Neuk. Wir nächtigen mit Blick aufs Meer in Burntisland.

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Tag 05: Stormy Days

Wegen den schon gestern angekündigten Stürmen über Irland und Schottland ändern wir auf dem Weg zur Fähre unsere Pläne. Jetzt im Programm für die nächsten Tage stehen Edinburgh und die Highlands.

Einen kleinen Vorgeschmack auf die zweiten bekommen wir in der Hügellandschaft (die sich nicht annähernd mit einer Handykamera einfangen lässt) auf dem Weg zur schottischen Hauptstadt.

Wir durchkreuzen die beeindruckende Stadt nur kurz, da wir zuerst auf einem Campsite einchecken wollen. Das allerdings gestaltet sich so schwierig, dass wir weit abgeschlagen Edinburgh auf morgen verschieben.

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Tag 04: Liverpool

Auf unserer letzten Etappe nach Schottland ist eine Rast in der Beatles Stadt unausweichlich. Nach ausführlichem Car-Sightseeing mit Blick aus Riesenliner,

doppelten Queensway-Tunltrip nach Birkenhead und Royal Liver Building, finden wir in der Nähe der Bold Street eine Bleibe für Gaggoo und machen die City per pedes unsicher.

Zwei Stunden sind wie immer viel zu kurz,

doch wir wollen weiter Richtung Fähre, erreichen Schottland und nächtigen in Kirkcudbright in der Nähe der Schwimmhalle.

Nach besten Pasta Arabista richten wir am Abend sogar noch die Zuziehhilfe von Gaggoos Seitentür.

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Tag 03: Linksverkehr

Um 04:00 klingelt der Wecker. Zeit, uns für die Fähre vorzubereiten. Allen Warnungen zum Trotz sind Check-in- und Zoll-Procedere vollkommen stressfrei und wir landen ohne Frühstück auf der 5:45 Fähre. Etwas übermüdet haben wir schon früher als erwartet königlichen Boden unterm Gummi und entgegenkommende Autos rechts von uns.

Die ersten Fahrversuche sind mit nur wenigen Fails recht erfolgreich. Allerdings lichthupt mich einmal der Gegenverkehr zurück auf die linke Seite. Auf unserer Überlandroute begleitet uns die typisch englische Landschaft mit Eichenwäldern, hohen sattgrünen Hainen und weiten Feldern.

Erst in Birmingham bleiben wir aufgrund des Spiels des örtlichen Soccervereins elendig in den Vororten stecken und kreisen stundenlang um die sicherheitsbedingten Straßensperren. Etwas genervt verlassen wir die Stadt ohne Besichtigung und finden in der Nähe von Stafford einen kleinen Stellplatz mit „Shawn, das Schaf“-Atmosphäre.

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Tag 02: Bruxelles

Unser Weg nach Calais führt uns über Brüssel. Wir lassen es uns nicht nehmen, Menneken Pis und das Atomium für ein kurzes Fotoshooting zu bemühen.

Auch die Liebfrauenkirche zu Laeken zwängt sich auf eines unserer Atomium-Fotos.

Den Königspalast inkl. des angrenzenden Parks nehmen wir auch noch mit, bevor es uns weiter gen Westen zieht.

Kurz vor Calais finden wir hinter einer traumhafte Dünenlandschaft unseren ersten Zugang zum Meer

Im Hafen von Calais verbringen wir die Zeit bis zur Fähre (Boarding ab 4:00) mit der Vernichtung unserer fleisch- und milchhaltiger Lebensmittel, um sie vor dem Zugriff britischer Zollbeamten in Sicherheit zu bringen.

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Tag 01: Wir sind dann mal wech

Nur eine Stunde verspätet verlassen wir gegen 12:00 Mittags das Millionendorf. Begleitet von erfrischenden Sturzregen, beeindruckenden Staus und sehenswerten Umleitungen starten wir in unsere neues Abenteuer Irland 🇮🇪 und Great Britain 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿🏴󠁧󠁢󠁷󠁬󠁳󠁿. Zwei Monate, drei Dickköpfe, ein Hund und 6,40m Wohnmobil: welch eine Challenge!

Wir erreichen Kaiserslautern gegen 18:00. Im örtlichen American Diners werden wir vorzüglich mit allerlei Snacks verwöhnt.

Uns treibt es noch weiter westwärts. Nach einer gemütlichen Vollsperrung im Platzregen schlagen wir in Waxweiler auf einem kleinen Stellplatz direkt an der Prüm unser erstes Nachtlager auf.

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Tag 03: Von Tihany ins Eldorado

Morgens streifen wir durch Tihany und besichtigen den sehr touristischen Ort. Von der Abtei hat man einen schönen Ausblick über den See.

Balaton

Die Souvenirshops locken mit allem, was man aus Lavendel herstellen kann und anderem Ramsch. Dazwischen finden sich Restaurants mit ihren liebevoll angelegten Gärten.

Wir gönnen uns eine Gulasch- und eine Fischsuppe und einen überbackenen Camembert, bevor wir zu unserem nächsten Ziel, Camping Eldorado, aufbrechen.

Der Platz am See ist traumhaft schön und lädt zum Grillen ein. Wir genießen den Abend am Wasser bis wir vor Günther und Ilsebill in den Bus flüchten.

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Tag 02: The East Side

Mit einem gemütlichen Frühstück beginnen wir den Pfingstsonntag. Für heute haben wir uns die Ostküste vom Balaton vorgenommen. Über klitzekleine Sträßchen bleiben wir soweit möglich immer am See. In Balatonalmadi, gönnen wir uns einen ungarischen Eintopf und Langos mit Cream and Cheese. Bei über 30°C ist das für Jyna allerdings kein Spaß und wir suchen für ihre Abkühlung einen Hundestrand. Kurz nach Tihany finden wir nicht nur ein Bad für Jyna, sondern auch eine Wiese voller Ziesel.

Ziesel noch sehr vorsichtig.

Die niedlichen Tierchen stecken aus hunderten Löchern ihre neugierigen Nasen in die Luft und verzaubern gleichermaßen Kinder und Erwachsene.

Als der Regen einsetzt, beschließen wir den nächstgelegenen Camping in Balatonfüred anzufahren; nicht sehr schön, aber praktisch. Abends läuft uns bei der Restaurantsuche ein Wein- und Fischfest über den Weg. Keine Frage, dass wir die Gelegenheit nutzen. Vom Gläserpfand gönnen wir uns schlussendlich ein Eis, bevor wir vollkommen mückenfrei ins Bett fallen.

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Tag 01: Siófok

Ohne große Vorkommnisse passieren wir erst Wien und dann die ungarische Grenze. Über end- und kurvenlose Landstraßen erreichen wir an seinem Westende den Balaton. Entlang der Südküste halten wir Ausschau nach einem Campingplatz. In Fonyok werden wir abgewiesen, in Siófok schließlich fündig.

Einen Superplatz, nur durch einen Zaun vom See getrennt, dürfen wir in dieser Nacht unser eigen nennen. Baden im lauwarmen See, Hühnchenschenkel auf dem heißen Grill und ein eiskaltes Bier, so lässt es sich aushalten.

Grillen nach fast 25 Jahren considion

Nach dem Grillen kommt ein heftiger Wind auf und nach dem Wind kommt Günther. Nicht ein Günther, nicht zwei und auch nicht drei Günther. Abertausende Günter und ihre Schwestern Ilsebill, wie Luis sie zärtlich taufte, treiben uns schnell in den Bus.

Gruppenbild mit Günther und Ilsebill

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Tag 00: Early Retirement

Gut zwei Stunden nach den letzten Feierabend sind Gaggoo für die erste Reise bereit, Luis vom Burschenfest zurück und wir alle in bester Aufbruchsstimmung zu unserer erste Reise „danach“.

Ein Regenbogen begleitet uns von München bis zum Chiemsee bis wir den Regen einholen, der uns dann bis Neumarkt treu bleibt. Vor der Polizeistation von Neumarkt beenden wir den Tag mit einem GT.

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Inzell

Kurztrip ins Chiemgau mit Sylvie & Klaus und Gabi & Martin.

Wir erleben einen gemütlichen Grillabend auf dem Camping Lindbauer mit Huckleberry und jeder Menge Grillgut..

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Tag 05: Chillen

Außer, dass uns eine Möwe den Schokoosterhasen stiehlt, passiert heute nichts Aufregendes. Helga entdeckt auf ihrem Strandspaziergang eine schöne Bucht, die wir morgen mit dem Auto suchen werden.

Tag 04: Ostern

Kaffee im Bett und ein fürstliches Osterfrühstück heißen den sonst wenig aufregenden Tag willkommen. Ein wenig Buskeeping, gemütliches Sonnen- und Poolbaden, ausgiebiges Wellness, begleitet von Osterleckereien und Eis können einen ganzen Tag ausfüllen.

Tag 03: Infinity

Heute verbringen wir einen gemütlichen Tag auf dem Campingplatz. Nach dem Frühstück werden die letzten Ostereinkäufe erledigt.

Wir suchen ein paar Spots für das perfekte Foto von Rovinj und räkeln uns später in der Sonne. Am Nachmittag ist dann auch der Pool lausig warm für ein kurzes Bad.

Nach dem zweiten Grillabend lassen wir dick eingepackt den Abend mit ein paar heißen Miezen beim Kaminfeuer vorm Bus ausklingen.

Tag 02: Zum Meer

Mit einem Osterschinken im Gepäck verlassen wir schon um halb acht Österreich durch den Karawankentunnel. Slowenien zeigt sich von seiner nassen Seite, so dass wir unser Frühstück im Bus einnehmen. Je näher wir dem Meer kommen, desto mehr wagt sich die Sonne hinter den Wolken hervor. Bei besten Wetter steuern wir schließlich einen Campingplatz nördlich von Rovinj an und werden dort österlich begrüßt.

Ein Stellplatz nahe der Sanitäranlagen mit Blick aufs Meer bietet sich uns an. Hier schlagen wir unsere Campingstühle auf und erholen uns von der Fahrt.

Am Nachmittag angeln wir einen köstlichen Fisch im örtlichen Supermarkt. Den Abend verbringen wir daddelnder Weise im Wohnmobil.

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Tag 01: Fruhmann

Nach stauigem Auftakt unseres Osterwochenendes pausieren wir kurz vorm Karawankentunnel beim Gasthof Fruhmann. Wir entschädigen uns mit Brotzeitstelzen, Backhendl und Kärntner Nudelteller. Der Eispalatschinke zur Nachspeise ist jede Sünde wert:

Ohne Worte: Eispalatschinke

Natürlich verbringen wir unsere erste Urlaubsnacht auf dem gasthofeigenem WoMo-Parkplatz.

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Tag 18: Heimwärts

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Unser Urlaub endet heute, das Hotel geht dafür in Winterpause. Wir nutzen die Gelegenheit, und bleiben bis 16:00 und genießen den letzten Wellnesstag. Inzwischen ist es mächtig kalt geworden und Niederschläge verhindern die Fahrt über den Jaufenpass. So fahren wir über Meran und Bozen gemütlich Richtung Heimat. Einen letzten Stopp machen wir kurz nach Schwaz und werden mit einem mächtigen Schnienerwitzel belohnt.

Tage 15 ff: Fallenbach

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Den Morgen nutzen wir, um Gaggoo frostfest zu machen und Leckereien in der Schinkenstadt zu jagen. Auch wenn der 10 kg Schinken ein wenig zu groß ist, darf uns eine köstliche Coppa nach Hause begleiten.

Vollkommen schneefrei gestaltet sich die Fahrt nach St. Leonhard, wo noch drei Tage Wellness in unserem Lieblings Wellness Hotel warten.

Tag 14: Populonia

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Heutiges Pflichtprogramm ist die Populonia Burg, die viele Kindheitserinnerungen von Luis beherbergt. Wir stellen Fotos aus den 10 Jahren nach und erinnern uns Annelie alte Zeit.

Baratti Bucht vom Populonia Turn

Obligatorisch ist auch der anschließende Strandbesuch in der Baratti Bucht.

Danach zieht es uns wie Santa weiter Richting Norden.

Santa auf dem Heimweg

Mit letzten Wasserreserven landen wir auf einem günstig gelegenen Stellplatz in Parma. Sensationell ist das köstliche Sushi Restaurant in Laufnähe mit einem neuen All-You-Can-Eat Konzept zum fairen Preis.

Tag 13: Roma

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Nach Frühstück und Streit mit dem Portier über die Parkplatzkosten brechen wir zu unserer Gaggoo-Sightseeingtour durch Rom auf.

Um Colosseum, Monumento a Vittorio Emanule II, Fontana di Trevi, Spanische Treppe und Villa Medici zu besuchen, fahren wir durch die kleinsten Gassen der Ewigen Stadt.

Zum Abschluss besuchen wir Belvedere und haben das Glück, ein a cappella Konzert von einem Chor mit 200 Sängern zu erleben. Zum Abschied führt eine Taekwondo Gruppe noch vor der Kulisse der ewigen Stadt ihre Künste vor.

Wir verlassen Rom Richtung Baratti, wo wir die Nacht auf dem Parkplatz des archäologischen Museums verbringen

Tag 12: Sylvester

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In der Früh bereiten Gaggoo und uns auf Rom vor und starten direkt Richtung Vatikanstadt. Nach anderthalb Umrundungen finden wir eine Schranke, die wir zum Gelände des Landes zählen, und Gaggoo verdient sich die 21. Flagge.

Rom

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft kommen wir noch an einer wunderbaren Aussicht über die ewige Stadt vorbei.

Roma Cavallieri

Nach dem Check-In entspannen wir in weichen Betten und genießen das feudale Bad.

Am Abend gibt es natürlich erst mal kein Taxi. Wir nehmen den Shuttle Bus zur Metro und finden dort einen gnädigen Taxler, der uns zum Piazza Navona bringt. Dort herrscht ebenso wie am Campo di Fiori buntes Treiben, zu dem wir nach unserm Diner bei Anna wieder zurückkehren. Feuerwerk ist zwar wenig zu sehen, dafür herrscht ausgelassene und friedliche Stimmung.

Silvesterparty am Piazza Navona

Gegen 3 Uhr finden wir nach zähen Verhandlungen ein Taxi zum Hotel. Der erhoffte Absacker an der Hotelbar bleibt uns allerdings versagt, weil die Bar gerade schließt.

Tag 11: Napoli

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Nach drei Tagen Strandleben besuchen wir heute Neapel. So schnell wie es der Stau in Napoli zulässt, finden wir den ausgesuchte Parkplatz am Hafen. Auch mit unserem 6,40m Mobil gibt es keine Probleme.

An der Uni vorbei, lassen wir uns durch die engen Gassen des Centro Storico schieben und genießen das quirlige Durcheinander. Nur für Jyna ist das Gewimmel in Bodennähe eine Tortur.

Zu Mittag finden wir ein kleines Ristorante mit köstlichen frittierten Fischen, Pasta und Gnocchi. Ansonsten widerstehen wir den Versuchungen der feilgebotenen Waren erfolgreich.

Es dämmert schon als wir wieder zum Bus kommen und uns auf den Weg Richtung Rom machen. Kurz vor Sperlonga halten wir am Ristorante da Guido und schwelgen in Erinnerung unseres 22 Jahre zurückliegenden Kletterurlaubs. Tre caprese e tre birre, per favore.

Beste Caprese von Guido

Wir übernachten auf einem kleinen Stellplatz in Sperlonga.

Tag 10: Badetag

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Heute steigen die Temperaturen auf unglaubliche 17°C. Nach einem langen Strandspaziergang liegen wir leicht bekleidet am Stand und ich nehme ein ausgedehntes Bad im Meer. Am Abend gibt es superleckere Original Bolognese aus der cucina di Helga e lavarsi di Luis.

Tag 09: Chillen

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Wir genießen das warme Wetter und den Strand. Ich versuche erfolglos den Drachen an den Himmel zu heben. Glücklicherweise haben wir zu wenig Wind. Am Abend essen wir vorzügliche Pizza und träumen später von Luis erstem Auto.

Tag 07: Beach Party

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Heute hat Gaggoo Pause. Zwischen Strandspaziergang und Meerbad gönnen wir uns noch ein paar Sonnenminuten vorm Wohnmobil. Abends gibt’s noch eine Superpizza inkl. Spaziergang durch die Dunkelheit.

Tag 06: Buon Natale

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Nach Abschmücken des Weihnachtsgaggoos und dem üblichen Bus- & Driverkeepings wird Kalabrien unser heutiges Etappenziel.

Mattes hätten wir uns sparen können, aber am Castello Di Roseto finden wir die ersten Sonnendtrahlen

Castello di Roseto

Das Meer ist immer noch stürmisch, sieht aber viel freundlicher aus.

Wir beschließen, am ⭐️⭐️⭐️⭐️ -Camping Onda Azzurra unser Nachtlager aufzuschlagen. Kaum sind wir angekommen, startet das Online-Wichteln und wir freuen uns die Familie zu sehen.

Das Restaurant auf dem Camping hat leider geschlossen, aber dafür munden die selbstgekochten Pasta Arrabiata umso besser.

Am Abend wird gebastelt, weil die USB Steckdose ihren Geist aufgegeben hat.

Tag 05: Heilig Abend

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Heute fahren wir nur zum Supermarkt, um die letzten Zutaten für unser Käsefondue zu ergattern. Bis 18:00 haben wir viel Zeit für einen Spaziergang am Strand und Gammeln im Bus. Nach der Bescherung und viel zu viel des leckeren Käses, lassen wir den Abend gemütlich mit einer Flasche gutem Roten ausklingen.

Tag 04: Schnee am Gagano

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Bei strömenden Eisregen und stürmischen Winden startet der Tag mit einer Indoorgasleitungsreparatur.

Bevor wir Richtung Süden aufbrechen,gibt’s noch einen kurzen Hundespaziergang ans ungastliche Meer.

Morgenmeer

Der Gargano gestaltet sich ganz anders als von mir erwartet. Nicht lange Sandstrände, sondern schwer erreichbare Buchten und kleine Ortesäumen das nördliche Ufer. Leider finden wir dort keinen Campingplatz der geöffnet hat. So verlassen wir Peschici mit dem dringend Wunsch nochmal zu freundlicheren Zeiten zurückzukehren in Richtung Manfredonia. Schneegestöber und Sturm begleiten uns durch den Nationalpark Foresta Umbra, in dem uns Tante Google tatsächlich über einen Fahrradweg lotsen möchte.

Südlich von Manfredonia finden wir schnell den kleinen und einfachen, aber geöffneten Camping.

Helga zaubert noch ein paar aglio e olio, bevor wir nach einem gemütlichen Absackerbier schlafen gehen.

Tag 03: Schwarze Katze

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Die schwarze Katze, die Luis am Morgen über den Weg läuft, bestimmt den Tag. Ob Outlet Center, die engen Gassen in Orchiano, die Basilika in Loreto oder der Strand von Mondolfo, der Markt und das Ristorante in Porto Recanati, egal wie beeindruckend, wie bezaubernd oder wie lecker, wir finden immer die schwarze Katze. Erst die erfolglose Suche im strömenden Regen nach einem Stellplatz erdet uns wieder. Glücklich landen wir kurz vor Mitternacht auf einem verlassenen Parkplatz in Pedaso.

Gaggoo in Orchiano
Der junge Mann und das Meer
Basilika di Loreto
Loreto
Lichterbogen

Tag 02: San Marino

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Das Frühstück jagen Jyna, die brava cagna, und ich im örtlichen Supermarkt. Danach bringt uns die Autobahn zur neuen Fahne. Wir haben einen gemütlichen Nachmittag in und an den Mauern der antiken Festung.

Blick auf Rimini
Cassa di Risparmio Della Repubblica di San Marino Spa
Piazza della Libertà

Am Abend steuern wir einen Camping unter der Burg an und verbringen den Abend mit Spotify, Lametric, Moretti und Faxe im Bus.

Tag 01: Cimitero di Pedersano

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100 l Wasser vor der ersten Rast verloren, ein Exklusivparkplatz auf dem Bürgersteig vor der Pizzaria Tie Brake für nur € 63,40 und eine Übernachtung auf dem Friedhofsparkplatz ergeben zusammen den optimale Start in einen Superwinterwunderurlaub!

End of Season

Frühstück am Idrosee, Lunch in Riva und Diner in Limone sul Garda, gestoppt werden unsere Pläne vom Saisonende am Gardasee. Wir übernachten am Lago di Ledro mit Blick auf den See. Mit Red Red Wine und anderen Hymnen lassen wir den Abend im warmen Bus ausklingen.

Mittags in Riva del Garda

Allerheiligen am Idrosee

Das lange Wochenende nutzen wir für einen Kurztrip in die Lombardei. Am Nordufer des Idrosees verbringen wir einen gemütlichen Tag mit Spazieren, Baden, Rumsandeln, Fortuna und Pizzaessen. Der See ist so ruhig, dass ich das Titelfoto einfach upside down einstellen kann.

Und Jyna hat einfach nur Spaß!

Tag 31: Bamberg

620 km müssen wir heute hinter uns bringen, ohne dass wir wissen, ob uns der Rückreisestau erwischt. Also gibt es kurzes Frühstück im Bus mit Semmeln und Croissants, die besser keine geworden wären.

Wir folgen dem Navi bis zur A7 und kommen fast staufrei und zügig voran. So beschließen wir noch einen kleinen Abstecher nach Bamberg zu machen. Das kleine Städtchen ist ganz anders als erwartet mit dem Rosengarten, …

… viel Wasser, …

einer wunderschönen Altstadt,…

… in der es zur Stärkung und als Fischbrötchenersatz einen Schweinebraten gibt.

Danach packen wir die letzte Etappe von unseren 5.000 Kilometer und kommen am frühen Abend schweren Herzens zu Hause an.

Tag 30: Schellfischposten

Nun geht es Richtung Heimat, der Bus wird gepackt, Tische und Stühle verzurrt, Grauwasser abgelassen, die Toilette gereinigt und der Müll entsorgt.

Unser erstes Ziel ist Hamburg. Wir fahren die Reeperbahn auf und ab zu den Landungsbrücken und parken Gaggoo direkt vorm Hardrock-Café. Wir schauen uns auf den Brücken um, flanieren über die Jan-Fedder-Promenade, sind aber nicht ganz glücklich mit den schmuddeligen Buden und verzichten aufs Fischbrötchen. In der ältesten Hamburger Seemannskneipe, dem Schellfischposten, nehmen wir schließlich einen Eiskaffee. Kurz werfen wir noch einen Blick in die Speicherstadt und auf die Elb-Philharmonie.

Den zweiten Stopp machen wir in Soltau. Dort erweitern wir unsere Hoodiesammlung bevor wir uns im Thai-Restaurant eine Kleinigkeit als Fischbrötchenersatz gönnen.

Unsere letzte Nacht verbringen wir in Hameln auf einem kleinen Camping direkt an der Weser. Aus der Dekosardelle meines Schnitzels bastele ich mir das allerletzte Urlaubsfischbrötchen.

#kleinstesfischbrötchen

Tag 29: SPO

Heute sind wir stinkfaul! Zwar schaffe ich es in der Früh mit dem Fahrrad Semmeln und Croissants von der empfohlenen SPO-Bäckerei zu holen, ansonsten gammeln wir aber nur windgeschützt vorm Wohnmobil herum. Am Abend angeln wir noch Schinken, Roastbeef und ein paar Grillzutaten im Supermarkt. Nach dem Grillen versumpfen Luis und ich noch in der Campingkneipe.

Tag 28: Westerheversand

Schon vor Acht gibt’s die Semmeln vom Campingplatz-Fischwagen. Das Frühstück nehmen wir am Platz und düsen dann zum Autostrand. Der ist wegen des nächtlichen Regens ziemlich aufgeweicht und teilweise nicht befahrbar. Wir finden trotzdem einen Platz in zweiter Reihe.

Wir gehen mit Jyna ein wenig abseits, jenseits der FKK- Zone, zu einem Liegeplatz mit genügend Raum für unseren Drachen. Allerdings ist der Wind stärker als gedacht, so dass wir schon kurz nach Mittag den Strand wieder räumen, um im Ort ein Fischbrötchen zu jagen. Wir erlegen gleich zwei Matjes, eine Hausfrau und eine Zwiebel, und bummeln im Anschluss noch durch das verschlafene Dorf 2.

Nun suchen wir den Leuchtturm, der uns schon in der Nacht so nett angeblinkt hat, …

… vom Parkplatz marschieren wir rund 1h bis wir beim Turm ankommen.

Magisch findet sich am Leuchtturm ein verloren geglaubter AirPod, aber die Geschichte kennt nur der Friesenjung

Die Räucherscheune, eine Fischräucherei mit Restaurant, verhindert später unseren Edekabesuch. Statt mit Supermarktware sitzen wir mit Fischsuppe, köstlich gebratenen Filets und Röstis im Bauch und Räucherlachs, Sprotten und Matjes im Kühlschrank wieder im Bus.

Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir dann wieder am SPO-Strand und haben Zeit für ein paar Bilder.

Tag 27: Sønderstrand

Tante Emma versorgt uns mit Semmeln und Croissants, die aber unseren hohen Ansprüchen nicht gerecht werden. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und verlassen Sylt mit der 11:30 Fähre. Auf Rømø besuchen wir den Sønderstrand, den wir einmal komplett durchqueren, um den letzten Blick auf den Ellbogen von Sylt zu erhaschen.

Nach der ca. 5-km-Wanderung gibt es zur Stärkung Kaffee und Schokolade. Nun starten wir nach St.-Peter-Ording. In Husum machen wir am Hafen einen Husumerkrabbenbrötchenstopp,…

Husumer Krabbenbrötchen Bude *****

…an einer Bude, die Gosch dreimal den Rang abläuft!!! Am Abend lernen wir mal wieder , dass die Saison noch nicht zu Ende ist und finden nur mit Hindernissen einen Stellplatz hinterm Deich. Nach Pizza und Bierchen in der Campingplatzkneipe, freuen wir uns im Bus, dass der Regen uns nichts anhaben kann.

Tag 26: Sansibar

Der gefühlt erste Regen auf unserer Reise lässt uns lange schlafen. Wir frühstücken im Bus und verzichten auf alles, was nicht an Bord ist. Erst gegen 11:00 wird es lichter, und unsere Lebensgeister erwachen.

Unser Tag startet in Westerland mit Supermarkt, Optiker und Bummel über die Friedrichstraße. Wir widerstehen den Versuchungen in Form von Leysieffer, Gosch oder Fisch Blum, da wir ja der Sansibar einen Besuch abstatten wollen.

Nach Fischsuppe, Baby-Steinbutt und Trüffelpommes vor der immer noch gemütlichen Sansibar besuchen wir den fast leeren Strand, wo Jyna und ich die Chance für ein kleines Bad nutzen.

Den Kaffee nehmen wir später in der Kupferkanne in Kampen.

Natürlich darf im Anschluss ein Strandbesuch mit obligatorischen Bad vorm Roten Kliff in Kampen nicht fehlen.

Und die Alten posieren wie auf einem Werbefoto.

Am Abend wird ein wenig am Wohnmobil gebastelt und Luis macht nochmal Party in Westerland.

#Syltin2Tagen

Tag 25: Sylt

Nochmal frühstücken wir am Strand, aber heute ist es frischer als gestern, so dass es uns erstmal nicht lange hält.

Stattdessen amüsieren sich die beiden Mädels beim Strandspaziergang während die Jungs nochmal ihre Kreise drehen.

Am Ende gibt es zur Belohnung eine Megaeistüte von Fru Dax.

Die Drachen am Strand haben uns ein wenig angesteckt und so hat sich nach dem Eis eine kleine Übungsmatte bei uns eingeschlichen, die wir umgehend testen müssen.

Am Nachmittag bringt uns …

… die Fähre nach Sylt. Dort ist unsere erste Amtshandlung natürlich ein Besuch bei Gosch.

Austern, Fischsuppe, getrüffelte Käsepizza und diverse Fischbrötchen fallen unserer Fresssucht zum Opfer, so dass am Abend die Küche kalt bleibt.

Luis reitet noch auf dem Brompton nach Westerland Downtown, wo er noch Gleichgesinnte in Partylaune findet.

Tag 24: Rømø

Schon sehr früh machen wir Gaggoo und uns fertig und finden ein schönes Plätzchen sehr nah am Wasser, aber noch auf sicherem, festem Grund. Das feudale Frühstück ist schon vor 9:00 fertig.

Ganz besonders freuen wir uns über die vielen Drachen und das schöne Spätsommerwetter, das zum Baden, Ballspielen und Rumlungern einlädt.

Während Helga sich die Drachen aus der Nähe anschaut, …

… drehen Luis und ich ein paar Runden am Strand.

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Tag 23: Zur Nordsee

Unser frisch erlegtes Frühstück nehmen wir am Amagerstrand mit Blick aus die Øresundbrücke.

Dann zieht es uns gen Westen zur Nordsee. Wir durchqueren Dänemark über die Storebæltsbroen und die kleinere Lillebæltsbro bis nach Esbjerg, wo wir das Wattenmeer erreichen und uns 4 weiße Männer begrüßen.

Da uns der Strand nicht so gut gefällt, überqueren wir noch den Damm nach Rømø und checken am Camping direkt am Lakolk Strand ein.

Hühnchenschenkel, Rib-Eye und Champignons vom Grill gelingen perfekt, die Pizza ist eine Wucht, das Nachtleben hingegen enttäuscht.

Tag 22: Kopenhagen

Mit festem Vorsatz ohne Pause nach Kopenhagen zu fahren, starten wir unseren heutigen Tag. In Karlskrona haben wir das schon vergessen. Nach kurzem Gaggoo-Sightseeing finden wir eine Fischbutik, die unseren Mittagshunger perfekt mildert.

Straße in Karlskrona

So bekommen wir neben den letzten bunten Schwedenhäuschen noch einen perfekten Räksallad. So verabschieden wir uns von Schweden und nehmen Kurs auf den Öresundbron.

Bis wir in Kopenhagen einen geeigneten Unterschlupf für Gaggoo gefunden haben, ist es 18:00. Wir brechen zu unserem 10 km Marsch durch die fantastische Stadt auf. Über Fußballfelder, Flüsse und Kanäle, Gärten und Künstlerbaracken wandern wir von Nordøstamager nach Nyhavn.

Dort tummeln sich aus den Plätzen und Gassen Einheimische und Touristen. Nach einem Aperitif zieht es uns vorbei an anderen Sehenswürdigkeiten…

… zur Kleinen Meerjungfrau.

Auf dem Rückweg finden wir eine französische Brasserie mit toller Scholle, Fish & Chips und Toast au Fromage.

Kaum liegen wir im Wohnmobil, veranstalten die Kopenhagener noch ein kleines Feuerwerk für uns.

Foto aus dem Heckfenster

Tag 21: Kalmar

Nochmal haben wir einen Tag verlängert, weil uns der Platz am Meer so gut gefällt. Den Nachmittag nutzen wir für eine Sightseeing Tour in Kalmar. Wir beginnen mit dem Schloss, seiner Küche…

…und dem Schlossgraben.

Anschließend wandeln wir durch den Schlossgarten zum geschlossenen kontmuseum Kalmar. In den Straßen des Zentrums bummeln wir an den Schaufenstern und Cafés vorbei und belohnen uns schließlich mit einem Eis. Überall sieht und hört man Semesteranfang feiernde Studenten.

Stadtgarten Kalmar

Tag 20: Saxnäs II

Trotz kühler Nacht gefällt uns der Campingplatz und die Ruhe so gut, dass wir eine Nacht verlängern. Gemütlicher Kaffee im Bett, Semmeln holen mit dem Bike, Volleyball spielen, baden mit Hund, baden ohne Hund, einkaufen, baden, Krabben pulen, grillen, Bier trinken, Sonnenuntergang glotzen, baden, weiter glotzen, Trampolin springen, auf den Steiß fallen, Ibu nehmen und schlafen. Ein schöner Tag!

Tag 19: Öland

Frührunde mit dem Hund und dabei ein kaltes Bad in der Ostsee hält uns jung. Danach ist Restefrühstück vom gestrigen Gelage angesagt. Der Lachs schmeckt immer noch lachslecker und die schwedischen Pasten und Pasteten sind ein Must Have.

Um nicht zuviel Zeit zu vertrödeln, brechen wir bald auf und nehmen die direkte Route abseits der Küste nach Kalmar. So sehr wir die Augen offenhalten, Elche sehen wir leider nicht.

Der Ölandsbron bringt uns, wie ca. 25.000 andere Touristen sommertäglich nach Öland. Wir besuchen kurz die Ostküste der Insel, …

… um dann im Westen einen Platz mit Meerblick auf einem tollen Camping zu finden. Die 25.000 Touristen finden wir glücklicherweise nicht.

Den Nachmittag nutzen wir zum Baden und zum unnütze Sachen Machen.

Der kleine Meerjungmann von Öland

Bei einem eiskalten Döschen Öl genießen wir den Sonnenuntergang vor den Türen unseres Gaggoos.

Tag 18: Schwedische Croissants, Lax & Öl

Der Tag beginnt fantastisch: im Campingshop gibt es (Achtung) warme Croissants. Die sehen nicht nur lecker aus, sie schmecken auch besser als so manch Original.

Nach dem obligatorischen Buskeeping folgen wir den kleinen Straßen am Strand Richtung Osten.

Simrishamn

Später suchen wir einen Supermarkt und Haväng mit seinen tollen Sandstränden. Im Ersteren angeln wir uns eine ganze Lachsseite und andere schwedische Köstlichkeiten, wie Kaviarcreme und Pastete. Haväng entpuppt sich als Naturschutzgebiet, das man sich hätte erwandern können.

Haväng

Wir begnügen uns mit einem kurzen Strandstopp und ziehen weiter zum Camping Rigeleje Strand, an dem wir unseren Lax i Vitlök och Öl genießen.

Das Öl schmeckt auch beim Backgammonspiel, mit dem wir bei kühlen Temperaturen den Tag ausklingen lassen.

Tag 17: Schweden

Um 6 Uhr klingelt der Wecker, drei Minuten später beginnt der Checkin. Wir sind schnell im Umbau unseres WoMos, aber die ersten Huper hinter uns melden sich schneller. Egal, schließlich dürfen wir ja nur 1 km weiterfahren, bevor wir nochmal eine Stunde aufs Boarding warten.

Nachdem die Fähre den Hafen verlassen hat, passieren wir die Kreidefelsen, die wir gestern von der Landseite besucht hatten.

Sehr plötzlich beschleunigt unsere Fähre. Meine App zeigt sage und schreibe 60 km/h, fast 33 Knoten. Erst jetzt stellen wir fest, wir befinden uns auf dem Skane Jet, der als Welt schnellster Fähr-Katamaran seit 1998 im Einsatz ist.

4 Wasserstrahlantriebe (max. 44 kn)

Die Offshoreparks rasen an uns vorbei,

so dass wir nach nur 2,5 h Fahrt Trelleborg, die südlichste Stadt Schwedens, erreichen. Dort besuchen wir den Wasserturm und die historische Windmühle.

Wasserturm (1911)

Nur ein paar Kilometer weiter lotst Luis uns in Smygehamn zu einem kleinen Café mit ausgezeichneten Toasts und wunderbarer Stimmung.

In der direkten Nachbarschaft findet sich neben dem Eisstand und der Fischräucherei auch noch ein Künstlermarkt im Bauernhof, und alles mit einem fantastischen Blick aufs Meer. Wir mögen Schweden!

Die Nacht verbringen wir auf einem Campingplatz in Borrbystrand, und merken schon vor dem selbstgekochten Abendessen, dass es deutlich kühler wird.

Tag 16: Rügen

Bergen auf Rügen ist heute unser erstes Ziel. Die Landschaft drumherum gleicht sehr den heimischen Eindrücken. In der Marienkirche findet das Mittagskonzert der Domkantorei Berlin ohne uns statt.

Wir sind schon längst unterwegs, die Ostküste von Rügen zu entdecken. In Göhren geben Fischbrötchen und Eis dem Leben wieder eines Sinn. Außerdem bestaunen wir die wahrscheinlich letzte deutsche Dampflokomotive.

Weiter im Norden betrachten wir in Binz die modernen Luxushotels nur von der Rückseite. In Prora sehen wir – nur ausschnittsweise – den 4.5 km langen Naziwahnsinn.

Prora, Umbau in Luxusobjekte?

Gegen 15:00 erreichen wir den Nationalpark Jasmund. Wir wandern durch schattige Buchenwälder, vorbei am Herthasee in Richtung Skywalk.

Die fantastische Architektur lenkt ein wenig von dem Naturschauspiel der Kreidefelsen ab, die man viel besser von der nur wenige 100 m weiter östlichen liegenden „Victoria Sicht“ betrachten kann.

Kreidefelsen (UNESCO Welterbe)

Der letzte Bus bringt uns zu unserem Parkplatz mit dem wundervollen Blick auf die Wälder zurück. Wir sind sehr unentschlossen, ob wir die Wartezeit zur Fähre hier verbringen oder in Sassnitz zu Abend essen wollen.

Glücklicherweise entscheiden wir uns für zweiteres und finden in der Sassnitzer Altstadt eine kleine Brasserie mit Livemusik und köstlichem Mahl. Nach Fischsüppchen, Scholle, Flunder und gebackenem Camembert krönt die Creme Brulee von Luis den Abend.

Unsere Nacht verbringen wir im Fährhafen in der Pole Position für die morgige Fahrt nach Schweden.

Tag 14: Zingst

Mit exzessivem Foodshopping und Autosightseeing in Greifswald beginnt unsere heutige Reise. Auf Zingst haben wir – wie erwartet – kein Glück einen Stellplatz zu ergattern und begnügen uns mit einem gemütlichen Bummel durch die Fußgängerzone samt Fischbrötchen und Pils.

Da uns ein wenig die Zeit davon läuft, fahren wir anschließend auf kürzestem Wege über Stralsund und Rügen auf die kleinere Nachbarinsel Ummanz. In der Campinggaststätte, wo die Hamburger definitiv die bessere Wahl gewesen wären, nehmen wir unser Nachtmahl.

Tag 13: Kiters Paradise

Unser Campingplatz in Loissin ist das Paradies für Kiter, Kitefoiler und Windsurfer. Nur wenige Schritte trennen Stellplatz und Strand. Entsprechend gut besucht sind Campingplatz und Strand.

Wir machen einen Pausentag mit kleiner Rad-/Scootertour, Schnitzen und Rumgammeln. Zum Sundowner besuchen wir die Beach Bar, von der man fast den Strand sieht.

Tag 12: Wolgast

Genauso unauffällig wie wir gekommen sind, verlassen wir Usedom wieder ohne unsere Kurkarte auszunutzen. Unser Weg führt uns über die Peenebrücke in Wolgast, wo ich einen kurzen aber sehr erquicklichen Termin habe. Vor- und nachher erfreuen wir uns am Fischmarkt über „Fischer Klaus“ und lustige Hinweise an Wildurinatoren.

Nach einer exzessiven Runde Fischbrötchen reisen wir weiter nach Loissin zu einen riesigen, aber schönen Campingplatz, auf dem wir drei Friesenjung‘ einen Platz direkt hinterm Deich am wilden Strand ergattern.

Beim Grillen am Abend habe ich nicht soviel Glück. Die Röstaromen verwandeln sich zu schnell in Bitterstoffen.

Tag 11: Stettin

Gemütlich verlassen wir unseren Platz am Hafen Richtung Stettin.

Dort beginnen wir unsere Stadtrundfahrt am Berliner Tor und finden nahe dem Zentrum einen Parkplatz. Wir wandern vorbei am Solidaritätsplatz, dem Königstor, an der weißen Philharmonie und der orthodoxen Kirche Sankt Nikolas mit der beeindruckenden goldenen Kuppel.

Wir nähern uns den Hakenterrassen mit dem Nationalmuseum, wo wir später das Titelfoto aufnehmen.

Bevor wir Polen verlassen, gönnen wir uns noch einen Kaffee und Pizzabaguettes am Strand von Swinemünde.

Zurück in Deutschland müssen wir feststellen, dass die Saison auf Usedom noch auf Hochtouren läuft. So werden wir auf der Suche nach einem Stellplatz erst in Karlshagen fündig und belohnen uns mit Fischsuppe und Tagliatelle.

Tag 10: Marina Dabie

Nach der gestrigen Party dauert der Start in den Tag etwas länger, dafür bekommen wir aber warme Semmeln zum Frühstück.

Unser erster Ziel auf dem Weg nach Stettin heißt Kolberg, dessen Strand zu den schönsten in Polen zählen soll.

Strand Kolberg

Wetterbedingt hält es uns aber nicht lange, wir stellen uns lieber in den endlosen Stau nach Stettin. Etwas genervt suchen wir am Rande Stettins verschiedene Stellplätze. Der erste hat kein Internet, der zweite ist geschlossen und beim dritten hält uns eine Schranke mit hässlicher Aussicht auf einen abgetakelten Platz auf.

Zu müde noch einen weiteren Platz anzufahren, überwinden wir die Schranke. 100 m weiter und einmal links abgebogen, eröffnet sich der Blick auf einen kleinen Yachthafen, an dessen Ufer schon ein paar Camper aller Nationalitäten stehen.

Wir freuen uns über einen Platz direkt am Wasser, den wir mit einem Landungs-GT feiern. Wir können unser Glück kaum fassen, als wir 100m und eine Ecke weiter auch noch zwei gemütliche Strandbars finden.

Das Angebot reicht von Thaisuppe über Nachos con Queso und Herings-Chiabatta bis zum Hot Dog.

Hot Dog

Bis jetzt ist das unser schönster Stellplatz in diesem Urlaub mit fantastischem Blick aus dem Bett.

Tag 9: Unter den Birken

Weiter westwärts findet Luis in Ustronie Morskie die „Nummer 1 der Ganzjahrescampings in Polen“.

Der küstennahe Weg dorthin bringt uns durch viele kleine und aus allen Nähten platzende Touristenorte. Die Buden an den Straßenrändern bieten ihre Waren, und Speisen feil, die Touristen schieben sich über die Bürgersteige und in der Mitte stehen die Mobilisten im Stau. In Mielenski reicht der sogar für einen Staukebap.

Nach unserer Ankunft flanieren wir erst über die Strandpromenade und anschließend durch das Gedränge der Touristenbuden.

Am Abend gibt eine polnische Band in der angeschlossenen Bar ein Konzert. Das Spiel des Bassisten hat es mir besonders angetan. Als Geburtstagseinlage wird neben Kuchen auch Wodka-Mirabelle aus der Riesenflasche gereicht.

Tag 8: Wicie

Wieder ein Tag, an dem wir viel fahren. Die endlosen und engen Alleen zeichnen zwar ein wunderschönes Bild, der Duft der Wiesen erinnert manchmal an korsische Macchia, aber trotzdem wird der Wunsch nach einer Pause größer. In Slupsk organisieren wir eine Prepaidsim mit 2,4TB für nichtmal 8 Euro und in Wicie finden wir einen Stellplatz auf einem kleinen Camping nur 5 Laufminuten vom Strand entfernt. Ich nehme das erste Bad dieses Urlaubs und Jyna ihr hundertstes. Am Abend lassen wir uns mit einem gemischten Heringsteller, Dorsch mit Knoblauch und Pizza verwöhnen.

ZUBR in Wicie

Während die Alten es sich vorm Gaggoo gemütlich machen, wird im Dorf noch gefeiert.

Party in Wicie

Tag 7: Hel

Pünktlich 9 min. vor Sonnengang wache ich auf und nutze die Gelegenheit, ein paar Fotos von der Danziger Bucht zu schießen.

Unseren Entschluss, am Meer Richtung Norden zu tingeln, die Halbinsel Hel abzufahren und dort einen Campingplatz zu suchen, bereuen wir später.

Zwar verewigt sich Luis am Stadion von Gdynia, aber anschließend stehen wir stundenlang im Stau, die Campingplätze auf Hel gleichen Ölsardinendosen und die Halbinsel wird mit jeden Kilometer unansehnlicher.

Danziger Bucht vor Hel

Die wesentlich schöneren Campingplätze vor der Insel sind nicht nur ausgebucht, die freundlichen Rezeptionisten belächeln uns sogar mitleidig. Erst am späten Nachmittag finden wir abseits des Meeres einen gemütlichen, kleinen Stellplatz mit deutsch sprechendem Gastgeber.

Tag 6: Gdańsk

Eigentlich reicht ein Wort: Beeindruckend!

Unsere Planung zahlt sich aus, pünktlich verlassen wir den Campingplatz in Richtung Danzig. Unsere Erwartungen, dort keine Unterkunft vor dem langen Wochenende zu finden, werden enttäuscht. Nach nur einem Versuch finden wir in Sopot, Kurort und Perle der polnischen Ostsee bei Danzig, einen Camping direkt am Meer.

Der Uber bringt uns vorbei am Hauptbahnhof zur Marienkirche. Mit dem offiziellen Namen Konkathedralbasilika der Aufnahme der Allerheiligsten Jungfrau Maria in den Himmel (poln. Bazylika konkatedralna Wniebowzięcia Najświętszej Maryi Panny).

Wir genießen die abendliche Stimmung und das bunte Treiben in den breiten Straßen zwischen Danziger Rechtstadt und der Speicherinsel, Gaukler, fliegende Händler, und unzählige Marktbuden begleiten unseren Weg entlang der Terrassen der Kneipen und Restaurants.

Einer Empfehlung folgend lassen wir uns am Ufer der Mottlau mit frittierten Hering, Heilbutt mit Sauerkraut und Dorschklößchen in Dillsauce verwöhnen.

Neptunbrunnen auf dem Langen Markt

Auf dem Langen Markt nehmen wir erst einen Digestif und dann Abschied von einer sehenswerten und beeindruckenden Stadt.

Tag 5: Grillen

Die Familie vergnügt sich am Strand, beim Joggen und beim Sachen suchen, während ich der schnöden Atbeit fröne. Den abendlichen Weg zum Supermarkt nutze ich, um das Brompton mal auszuführen. Bepackt mit Wammerl, Entenbrust, Salat und Bier mache ich einen unfreiwilligen Umweg über den Nachbarort Jantar. Mir hat’s Spaß gemacht und ich bekomme Lust auf mehr.

Jetzt wird aber erstmal das frisch Gejagte liebevoll zubereitet. Reste für morgen bleiben da nicht.

Tag 4: Richtung Kaliningrad

Die Vorbereitungen für den ersten Arbeitstag laufen etwas holprig. Aber um 8:30 funktioniert dann alles. Helga und Luis verbringen den Tag am Strand und im Ort, während ich im kühlen Schatten des Campingplatzes die Mitbringsel genieße.

Am Abend erkunden wir die Frische Nehrung, die das Frische Haff von der Danziger Bucht trennt, bis kurz vor die Grenzen Kaliningrads und schaffen es zumindest ins russisches Telefonnetz.

Offen bleibt die Frage, ob der sympathische junge Mann mit dem professionellen Ferngucker ein Grenzbeobachter mit guter Laune, oder ein schlecht gelaunter Ornithologe ist.

Tag 3: Von Breslau an die Ostsee

Mit dem Titel dieses Posts ist eigentlich schon alles beschrieben. Nach dem Frühstück vorm Camper brechen wir zu den letzten 500 km bis nach Gdansk auf. Im Auto sondieren wir die zufällig nummerierten Campingplätze zwischen Kaliningrad und Danzig und versuchen letztendlich unser Glück in Stegna und checken in der 159 für die nächsten 3 Nächte ein.

Natürlich lasen wir es uns nicht nehmen, nach einem Landungs-GT und kurz vor Sonnenuntergang den Strand zu besuchen.

Plaza Szegna

Tag 2: Geburtstag

Mit einem fürstlichen Frühstücksbüffet starten wir in den schnell heißer werdenden Tag.

Altstädter Ring

Die Tour über den Altstädter Ring und die Karlsbrücke ist für Jyna schon eine Herausforderung.

Karlsbrücke

Gegen Mittag brechen wir auf Richtung Polen und landen auf einem kleinen Campingplatz in der Nähe von Breslau. In der Bar bekommen wir ein hervorragendes Abendessen mit Wildschweinburger, echten Chicken Nuggets, überbackenem Käse und einem kleinen Polnischkurs von einer netten Polin aus Bayreuth.

Tag 1: Aufbruch nach Prag

Die Reise startet pünktlich und die Fahrt nach Prag verläuft ohne Staus. Als Geburtstagsüberraschung checken wir im Hotel Rott ein, und haben noch Zeit für einen Bummel durch die Prager Altstadt.

In später Nacht finden wir in den belebten Straßen noch eine Terrasse mit tschechischen Spezialitäten. Wir genießen Pivo, Vepřové koleno (Schweinshaxe mir Senf und Meerrettich), Guláš und Pizza bevor wir im Hotel bei einem Gläschen Prosecco den Abend ausklingen lassen.

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Juliane & Tim

Zur Hochzeit von Juliane und Tim zieht es uns nach Großburgwedel bei Hannover. Die Anfahrt wurde durch exzessives Ingolstadt Villaging und Luis Zugeskapaden ein wenig in die Länge bis zur samstaglichen Morgendämmerung in die Länge gezogen.

Wir entspannen im Camping bei Frida am See und erreichen erst in letzter Sekunde die freie Trauung im Garten. Wir feiern mit Juliane und Tim ein rauschendes Fest im Kreise ihrer Verwandten und Freunde. Erst morgens um 4:00 schaffen wir es in den Bus, der uns vor sintflutartige Regenfällen schützt.

Mit einem ausgiebigen Frühstück bei Ly verabschieden wir uns von Hannover und folgen der A7 Richtung Süden.

Tag 10: Highway To Home

Gemütlich lassen wir den Tag beginnen. Die Sonne trocknet schnell die uns umgebenden Wiesen und Wege, nur wir stehen mit Gaggoo im Schatten eines großen, alten Baums. Wir lassen uns Zeit mit Frühstück und Buskeeping und rollen gegen 11:00 Richtung Heimat los. Autobahnen bringen uns verkehrsfrei erst zum Almosenberg, an dessen Gipfel wir einen kurzen Stopp einlegen, und später nach Hause.

Während für Luis Partytime angesagt ist, trinken Helga und ich noch einen Absacker auf die nächste Gaggootour.

Tag 9: Loreley

Der Tag ist Vater Rhein gewidmet. Von Unkel fahren wir an seinem rechten Ufer bis nach Koblenz, wo wir am Deutschen Eck die Vereinigung von Vater Rhein und Mutter Mosel bewundern.

Nach kurzem Aufenthalt mit Mittagstisch in der Altstadt von Koblenz bringen uns linksrheinische Straßen nach St. Goar, um mit der Fähre überzustehen, um rechts des Rheines zur Loreley zu gelangen.

Nach dem Besuch der Loreley-Statue bleiben wir weiterhin rechts vom Gevatter Rhein und finden in Maarsaue, kurz vor der Mainmündung und gegenüber der Mainzer Altstadt Unterschlupf auf einem Campingplatz, der in Hessen liegt , zu Mainz gehört und einem Stadtteil von Wiesbaden zugeschlagen wird. Obelix tät sagen, die spinnen, die Rheinhessen…

Tag 8: Katzenjammer

Nach dem Spiel ist vor der Arbeit. Es wird 16:00 bevor wir loskommen, noch schnell nach Duisburg, und dann wieder in Düsseldorf Schlüssel abgeben und die Mutter besuchen.

Dann beginnt der letzte Teil der Reise, am Rhein entlang Richtung Heimat. In Zons finden wir eine Pizza, in Unkel versorgungstechnisch alles, was das Camperherz erfreut und einen Parkplatz zum Schlafen.

Tag 7: Fortuna

Wir verlassen Utrecht Richtung Düsseldorf, Fortuna und Pokalhalbfinale. Wir holen kurz die Schlüssel, suchen einen Parkplatz für Gaggoo, dann heißt es schon frischmachen und auf zum Anstoßen auf die Fortuna. Luis in der Altstadt, die alten Herren etwas ruhiger im Himmel & Ähd.

Der Rest der Geschichte ist kurz erzählt, Fortuna trifft keinmal die Werkself 4mal öfter. Adieu Pokal.

Gaggoo hat heute Auszeit, wir schleppen alles in die Wohnung und schlafen im Bett.

Tag 6: Tulpen in Amsterdam

Schon früh nehmen wir das letzte Frühstück hinterm Deich und brechen auf nach Amsterdam, das wir auch zügig erreichen. Allerdings braucht es seine Zeit bis wir uns durch etliche Staus bis an die Rand des Zentrum gekämpft haben. Standesgemäß parkt Gaggoo vorm Grand Hotel Amstel Intercontinental, während wir die Stadt per pedes entdecken. Schon der erste Trödelmarkt verschluckt uns. Bis wir uns aus seinem Sog befreien, sind 2h vergangen und wir konstatieren (wieder einmal), dass die Zeit viel zu kurz bemessen ist. Schnell noch zum Rembrandhaus, einen kleinen Snack eingeworfen und dann wieder zurück zum Wohnmobil.

Ab nun geht’s rein geographisch wieder zurück Richtung Heimat. Über einen kurzen Abstecher nach Muiden am IJsselmeer finden wir in Utrecht einen Supermarkt, mit all den leckeren niederländischen Sachen, die uns schwerer machen, und ein kleines Abendessen in der belebten Utrechter Altstadt.

Unser Nachtlager schlagen wir auf einer Obstwiese nahe der A4 auf, und freuen uns auf den morgigen Sieg.

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Tag 5: Renesse

Grau in grau starten wir mit einem leckeren Frühstück in den Tag. Zwar regnet es nicht, aber es ist kalt und Gaggoo klamm. Wir planen, trotz des miesen Wetters, uns über die Schelderdeiche langsam Richtung Amsterdam zu bewegen. Doch kaum sind wir auf der Autobahn zeigen sich im Nordwesten die ersten lichten Stellen am Himmel.

Zum ersten Halt auf dem Brouwersdam nördlich von Renesse gewinnt die Sonne die Oberhand. Nach über 35 Jahren endlich mit dem eigenen Wohnmobil wieder in alten Surfergefielden, die fest in Kiters Hände sind. Ein bisschen neidisch schauen wir den Kitern bei besten Windverhältnissen und Kippling, frittierten Mousselen und Kaassouffle zu, als wir bemerken, dass es schon 16:00 ist.

Wohl wegen der fortgeschrittenen Uhrzeit, tun wir uns bei der Campingplatzsuche eher schwer, finden aber dann am Ufer des Haringvliets (Rheinmündung) Platz auf einem kleinen Camping mit Restaurant und Billardtisch, an dem wir den fantastischen Tag langsam zu Ende gehen lassen.

Tag 4: Antwerpen

Nach gemütlichem Osterfrühstück in Steinfort findet Luis Zeit für seine tägliche Matheeinheit. Währenddessen steuere ich Gaggoo Richtung Antwerpen. Ca. 30 km außerhalb finden wir den ersten Camping seit drei Tagen und freuen uns aus eine heiße Dusche. Dann geht es auf zum Sightseeing mit obligatorischen Besuch einer belgischen Frittenbude, köstlich!

Das historische Zentrum beeindruckt uns mit seinen kleinen Gassen und großen Plätzen, uralten, gewaltigen Bauten und winzigen, schmalen Häuschen.

Tag 3: Nicht nur Betzenberg

Nach schrecklichen 60 min. und 1:0 Rückstand gegen die roten Teufel kommt für die Fortuna Freude auf. Innerhalb von 9 min. schießen sich die Jungs um Kanaka mit 3 Toren auf Platz 3 der Tabelle. Und als Nächstes schießen sie uns ins Finale….

Wir bleiben mit den Füßen auf dem Boden und Gaggoo bringt uns über die Porta Nigra in Trier nach Luxemburg zur Beer Company. Bei Spicy Chicken lassen wir den Abend ausklingen und suchen uns ein Schlafplatz nahe der belgischen Grenze

Tag 2: Kaiserslautern

Nach 36 h Heilschlaf entscheiden wir uns für die gemütliche Abfahrt um die Mittagszeit. Planlos brechen wir mit dem Ziel auf, irgendwo am Rhein anzukommen, der Rest wird während der Fahrt beschlossen. Luis entdeckt im Spielplan der Fortuna den Ort des Samstagspiels. Der Betze wird unser Ziel für diese Nacht.

Kurz vor Leonberg machen wir eine Hundepause und lassen uns zum Abendmahl im Brow. in Leonberg nieder. Gut gestärkt starten wir dann Richtung Lautern durch, wo wir auf einem innerstädtischen WoMo-Parkplatz, den wir mit mehrere Fans aus dem Düsseldorfer Raum teilen, übernachten.

Tag 1: Krank

Eigentlich wollten wir am frühen Abend des Gründonnerstags aufbrechen zu unserer Rundreise durch die BeNeLux Länder mit Ziel DFB Pokal Halbfinale der Düsseldorfer Fortuna gegen die Werkself in Leverkusen. Aber in der Nacht hat mich eine Erkältung dermaßen aus dem Spiel genommen, dass wir das Training absagen mussten.

Bikebus

Eigentlich wollten wir schon in der Nacht zum Berg, Letztendlich hat uns Gaggoo aber erst in der Früh zum Tegernsee gebracht. Den Restweg zum Weißbier durften wir dann radeln.

Tag 28: Heimwärts

Der Stellplatz am Port Royal von Auxonne beweist sich am Morgen als Traumlage und nur wenige Schritte weiter ist man an der Saône:

Saône am Morgen

Nach kurzen Stehkaffee flüchten wir allerdings, um nicht von dem rund um unseren Parkplatz stattfindenden Jugend-Triathlon eingeschlossen zu werden.

Werbeplakat

Die Église Notre Dame macht eine.gute Figur hinter unserem Gaggoo,

Notre Dame de Auxonne

dann stoppen wir nochmal für das letzte französische Croissant in der örtlichen Patisserie, um endlich die letzte Etappe in die Heimat anzutreten,

Wir durchfahren die Schweiz mit Navigationschaos in Zürich und traumhaften Blicke den Zürichsee und den Walensee,

Walensee

um zu guter Letzt Liechtenstein zu erreichen.

Leider treffen wir den Fürst nicht und das Schloss ist eingerüstet.

Kunstmuseum mit Schloß

Nach kurzem Mahl in Vaduz nehmen wir die letzten 240 km nach München in Angriff. Gegen 21:30 nach 28 tollen Tagen, 6.700 km, und 9 Ländern endet unsere manchmal anstrengende, aber immer aufregende und vielseitiger Rundfahrt durch Südwesteuropa.

Tag 27: Dijon

Schweren Herzens nehmen wir unser letztes Frühstück mit Croissants, Pain au raisin und Rustiguettes am Plage du Vivier. Dass ausgerechnet heute ein Akkordeon im Sonnenaufgang vor der Bäckerei leise französische Chansons spielt, macht den Abschied nicht leichter.

Die Sachen sind dann schnell verstaut, auch Helgas Kunstwerke finden Platz in Gaggoos Kofferraum. Kurzer Abschied von unseren Campingnachbarn und dann geht es los Richtung Osten. In Dijon machen wir Stopp und bewundern Notre Dame

Notre Dame Du Dijon

und die historischen Fachwerkhäuser in der Altstadt

Altstadt von Dijon

Und freuen uns an dem bunten Treiben rund um die Markthalle während und nach unserem Abendessen mit Escargots

Escargots

wie sie in der Bourgogne nicht fehlen dürfen. Wie immer ist unser Aufenthalt zu kurz, um einen kompletten Eindruck der Stadt zu erhalten.

Wir nächtigen am Yachthafen von Auxonne und bewundern bei wenigen Lichtemissionen den Sternenhimmel.

Ursa Major

Tag 26: Fêtes de la Plage

Vormittags packen wir schon die ersten Sachen zusammen und schon früh zum Strand. Nach einem gemütlichen Aperitif begehen wir unseren Abschied von Biscarrosse in der La Playa Bar. Nach Austern

6 Huîtres

köstlichen Muscheln

Moules landaises

Und einem Burrata Salat

Salade Burrata

gibt die Sonne ihr bestes

Biscarrosse Plage

Anschließend flanieren wir noch über die Fêtes de la Plage und freuen uns bei einen Eis an dem blauweißen Treiben

Tag 25: Mios

Unser Evergreen zum Thema „Poulet Rôti“ ist die Rôtisserie Du Val De L’eyre in Mios. Nach der Grundversorgung im Supermarkt bei La Teste-de-Buch für die beiden letzten Tage am Meer zieht es uns magisch nach Mios.

Auch bei 36°C schmeckt das Poulet einfach göttlich.Gewürzt mit Unmengen köstlichstem Knobloch und perfekt gegrillt erhält es von uns 5 Sterne.

Um die Kalorien wieder abzutrainieren, besuchen wir den See, Helga sammelt Rohmaterial für ihre Kunstwerke, während Luis und ich uns mit Jyna im Dauerbaden üben.

Jyna am See

Tag 24: Lazarus

Helga laboriert an ihrem Zeh, Luis verstaucht sich den Knöchel beim Fussball, Jyna hat was falsches gegessen und ich falle schon am frühen Morgen aus dem Bus, zum Glück ohne Verletzung, zerdeppere aber direkt danach ein Glas im Bus. Ansonsten oder gerade deswegen bleibt es ein ruhiger Tag mit Pflegeeinlage in Biscarrosse-Plage, kleines Herrenbad im Meer und köstlichen hand made Pasta zum Abendessen.

Tag 23: Fäulnis

Während Helga ihr Kunstwerk von Fäulnis befreit, werden wir immer fauler. Erst um 15:00 schaffen wir es zum Strand und genießen Wellen und Meer. Am Abend spendiert uns eine Ente ihre köstliche Brust.

Tag 22: Chill Out

Nach einem köstlichen Frühstück mit ofenwarmen Baguette chillen wir tagsüber bei diesiger Hitze am Wohnmobil. Am Nachmittag ist gemütliches Sportprogramm

Surfen am Plage Le Vivier

mit Beach Ball, Volleyball und Schwimmen bei Superwellen angesagt.

Am Abend grillen wir Merguez und Scampi bevor wir uns vom Camping-Karaoke die Trommelfelle zerstören lassen.

Tag 21: Le Vivier

Heute checken wir nach 7-facher Hüttenmiete das erste Mal als WoMo-Touris in unserem Lieblingscampingplatz ein.

Den Vormittag verbringen wir mit Einkauf, Aufbau und Mobilkeeping, später geht es an den schönsten Strand der Welt,

Plage Le Vivier

der sich erstaunlich voll, aber dafür mit fantastischen Wellen präsentiert.

Am Abend teilen wir uns ein selbstgegrilltes Riesensteak und genießen den lauen Sommerabend vorm WoMo, während Luis Kontakt zu Gleichaltrigen sucht.

Tag 20: Adiós a España

Unseren Camping verlassen wir bei strömenden Regen Richtung San Sebastian. Dort lockt uns auch nicht die Puente de María Cristina aus dem trockenen Gaggoo. Wir begnügen uns mit ein paar trockenen Auto-Sightseeing-Runden und sind beeindruckt von der mondänen Stadt. Dann sagen wir :“Spanien ade“ und düsen volle Pulle nach Biscarrosse-Plage.

Unser Camping Le Vivier hat diese Nacht noch keinen Platz für uns, aber ab morgen sind wir fest gebucht. Wir verabschieden Samuel, Johnny & Eltern und bekommen doch noch neben leckerem Essen einen Sonnenuntergang in der Dream Beach Bar.

Den verregneten Abend verbringen Helga und ich im WoMo, während Luis im Camping feiern geht.

Tag 19: Guggenheim – Bilbao

Nach einem kurzen Strandspaziergang am Playa de Peñarronda

Playa de Peñarronda

starten wir nach Bilbao durch.

Während Helga und Luis dort das Guggenheim-Museum von innen erobern, mache ich mit Jyna die Außenbesichtigung.

Hundeduo (Jeff Koons Puppy und Jyna)
Vorspeise (Louise Bourgeois‘ Maman und Jyna)

Und natürlich mit meinem Freund Solomon Robert beim Gassi gehen.

Spaziergang (Guggenheim und Jyna)

Später folgen wir dem Flysch und Jyna hilft uns bei der Suche nach dem richtigen Campingplatz.

Wo ist die Katze?

Tag 18: Santiago de Compostela

Nach kurzem Stehfrühstück in Arcade da Riba bewundern wir als „Apetizer“ eine Nachbildung des Cristo Redentor de Río de Janerio

Cristo Redentor

Über die Autobahn erreichen wir dann schnell Santiago de Compostela und finden mal wieder vollkommen problemfrei einen Platz für unseren Gaggoo nur wenige Pilgerminuten von der Catedral de Santiago de Compostela entfernt

Catedral de Santiago de Compostela

Ab 13:00 dürfen wir dann auch durch einen Nebeneingang die Kathedrale betreten.

Chorraum

Anschließend stärken wir uns mit köstlichem Mahle (vor allem Helgas arroz con mariscos) und reisen weiter an die nordspanische Atlantikküste, an der wir einen kleinen Camping bei Rivadeo finden.

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Tag 17: Porto

Nach fürstlichem Frühstück zieht es uns nach Porto. Auf unserer Blitzbesichtigung

Câmara Muncipal do Porto

der historischen Altstadt sehen wir etliche Kirchen und die Sé do Porto.

Sé do Porto

Und natürlich die Ponte Luís I

Ponte Luís I

Nach unserem viel zu kurzem Rundgang verlassen wir Portugal in Richtung Norden und finden einen freien Stellplatz in Arcade de Riba, wo wir die Münchener Moni und Dieter kennenlernen.

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Tag 16: Comer na Praia

Nach kurzer Rundtour durch Nazaré finden wir etwas nördlich einen schönen Platz für unser ausgedehntes Spätstück am Strand.

Blick von den Klippen

Danach starten wir durch in Richtung Porto. In Canidelo finden wir einen Campingplatz mit herrlich großem Pool, an dem wir den Nachmittag verbringen. Der Abendspaziergang am Strand endet in der Aqua Lounge.

Selfie in der Aqua Lounge

Dort bekommen wir nicht nur köstliches Essen, sondern auch einen perfekten Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang hinter Glas

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Tag 15: Traumstrand

Mit dem Radl mache ich mich auf, in Nazaré ein paar Pasteis de Nata und Semmeln zu fangen.

Nazaré mit Blick auf Sítio

In der bergigen Umgebung zwischen Sitio und Nazaré kommen schnell 150 hm zusammen.

Nach dem Frühstück gehen wir mit Jyna ein paar Schritte um den Campingplatz und kämpfen uns ca. 3 km auf sandigen und anstrengenden Wegen durch die Dünen. Belohnt wird die Anstrengung mit einem menschenleeren Traumstrand.

Praia Norte
Menschenleer

Zurück nehmen wir die Straße, die bergauf aber nicht wirklich weniger anstrengend ist.

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Tag 14: Richtung Norden

Bei starkem Wind verlassen wir unseren Camping über dem Praia do Guincho. Schnell schauen wir nochmal an der Bocca di Inferno vorbei, aber auch heute ist das Meer für ein Inferno viel zu ruhig, obwohl nur wenige Kilometer weiter am Farol do Cabo Raso das Meer beeindruckend um die Felsen spült.

So tingeln wir langsam und immer möglichst küstennah Richtung Norden, besuchen noch einen kleinen Markt und einen Intermarche bis wir schließlich Peniche mit toller Steilküste, aber ohne Strand erreichen.

Peniche am Leichtturm

Wir fahren weiter zu einem Camping bei Nazaré und grillen im Sonnenuntergang unsere Supermarktbeute.

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Tag 13: Sintra, Belém und Cascais

Wir starten die heutige Besichtigungstour in Sintra mit dem Palácio Nacional de Sintra

Palácio Nacional de Sintra

und einem Spaziergang durch die historische Altstadt. Für den Palácio Nacional de Pena sind wir zu spät und stecken bei der doch sehr schmalen Auffahrt fast eine Stunde im Stau.

Dafür finden wir in Belém einen prima Parkplatz für den Besuch des Padrão dos Descobrimentos

Padrão dos Descobrimentos

und des Torre de Belém.

Torre de Belém

Wir autowandern über Estoril nach Cascais um dort die Bocca di Inferno zu bewundern,

Bocca di Inferno

Wobei das Inferno wegen ablandigen Windes, Ebbe und bestem Wetter ausfallen muss.

Am Abend speisen wir in Cascais und genießen den Rummel rund um die Festa da Mar mit Livekonzert.

Tag 12: Lisboa

Nicht gerade der kühlste Tag für eine Stadtbesichtigung, aber wir freuen uns trotzdem auf Lissabon. Wir kommen über die Avenida da Liberdade ins Stadtzentrum und finden recht schnell einen Parkplatz für Gaggoo, dann marschieren wir los, Praça de Comércio, kurze Auffahrt auf den Arco da Rua Augusta,

Arco da Rua Augusta

ein wenig bummeln auf der Rua Áurea und ihren Seitenstraßen,

Rua Áurea

inkl. Foto des Elevador de Santa Juste schaffen wir vor dem Mittagesen in einem der unzähligen kleinen Restsurants auf den Straßen der historischen Altstadt.

Elevador de Santa Juste

Gestärkt geht es weiter über den Parça Dom Pedro, Parça dos Restauradores auf die Trödelmärkte der Avenida da Liberdade bis wir der Hitze Tribut zollen. Auf dem Rückweg zum Auto bewundern wir noch die schmiedeeisernen Balkone und gefliesten Häuser in bunten Farben,

Geflieste Häuserzeilen

und die prächtig dekorierten Souvenirgeschäfte.

Sardinendosenfachgeschäft

Während uns Gaggoos Klimaanlage sanft kühlt, kreuzen wir über die Ponte 25 de Abril den Tejo und besuchen die Statue Cristo Rei in Almada.

Ponte 25 de Abril
Cristo Rei

Immer noch nicht ganz erschöpft, hasten wir nochmal zurück über die Ponte, um aus westlicher Richtung nochmal mit ein paar schönen Fotos, die imposanten Eindrücke festzuhalten.

Ponte mit Cristo

Nun haben wir uns zur Belohnung ein leckeres Abendessen im Trindade in Bairro Alto verdient. Wieder finden wir nach einer kurzen Irrfahrt durch schmale Gässchen einen Parkplatz für Gaggoo.

Gaggoo in Bairro Alto

Wir lassen es uns schmecken und kommen beeindruckt von der quirligen Stadt zum Camping zurück.

Nachtleben in Lisboa

Tag 11: Cabo da Roca

Wir verlassen unseren Campingplatz Richtung Süden. Der endlose Sandstrand weicht einer schrofferen Steilküste

Portugals Steilküste

und schließlich erreichen wir den westlichsten Punkt von Festlandeuropa.

Westeuropa

Kurz vor Cascais finden wir Quartier für die nächsten 3 Nächte. Nach einem kleinen GT und 15 min. Fußmarsch lassen wir den Tag am Strand zu Ende gehen.

Tag 10: Névoa

Nach gemütlichen Frühstück verplanen wir den Vormittag mit Buskeeping. Als wir nachmittags zum Strand gehen, erkennen wir schon erste graue Schlieren, die sich bis zum Abend zu einem dichten Nebel ausbilden.

Den Sundowner nehmen wir trotz Nebels an der Tabuínhas-Baby-Bar zusammen mit ein paar köstlichen Tapas, die das Abendessen eigentlich obsolet machen… Aber Würste, Hähnchenschenkel und Tintenfisch wollen gegrillt werden, ade, Waschbärbauch.

Tapas

Da der Nebel anfängt auszuflocken, räumen wir noch am Abend zusammen und sind startklar für Lissabon!

Tag 9: Atum á Simāo

Morgens entern wir den örtlichen Supermarkt und angeln uns zwei herrliche Thunfischsteaks. Simon verrät uns per SOS Anfrage sein Saucenrezept. Nach einem gemütlichen Strandnachmittag und einem Sundowner GT wird gegrillt, das Ergebnis lässt sich sehen.

Tag 8: Cross Country

Wir starten den Tag schon sehr früh und fahren zum Autosightseeing ins Zentrum von Zaragoza.

Basilika de Pilar

Wir finden einen Parkplatz für Gaggoo mit benachbarter Bar mit spanischem Frühstück für uns. Gemeinsam beschließen wir, Madrid bei Temperaturen von 40°C und mehr zu umfahren und die iberische Halbinsel komplett zu durchqueren.

In gut 6 h bringt uns Ragaggoo an die portugiesische 🇵🇹 Grenze, an der wir uns eine kleine Pause gönnen. Noch vor Sonnenuntergang erreichen wir den Atlantik und finden schließlich einen Campingplatz in Praia de Mira.

Luis & Jyna am Atlantik

Der Tag findet nach kleiner Speise im Campingplatzrestaurant bei einem Glas Rosé sein Ende.

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Tag 7: Barcelona

Vom Cap d’Adge eilen wir nach Barcelona, um den verlorenen Sohn wieder einzusammeln. Anschließend gibt es eine kleine Sightseeingtour durch Barcelonas Altstadt mit abschließender Paëlla. Wir verabschieden uns vom Mittelmeer mit einem Besuch der Sagrada Familia.

Am Abend reisen wir bis kurz vor Zaragoza und nächtigen bei 33°C im viel zu heißen Wohnmobil.

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Tag 6: Camargue

Die traumhafte Route Napoleon bringt uns Richtung Arles.

Les Mées

Von dort durchqueren wir die Camargue mit weißen Wildpferden, rotem Reis und rosefarbenen Flamingos. Unser Nachtlager schlagen wir in einem unscheinbaren Campingplatz in Grau d’Adge auf.

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Tag 5: Spanferkel

Hurra, heute beginnt endlich der Urlaub. Gegen 16:00 wird der Laptop zugeklappt und das Urlaubsbuch auf. In Castellane erledigen wir unsere dringenden Einkäufe und flanieren ein wenig durch das nette Städtchen.

Anschließend besuchen wir die Wildscheinbraterei, und bekommen bestes vom Schwein.

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Tag 4: Alpes-de-Haute-Provence

Während ich den ganzen Tag in Telkos die letzten Vorbereitungen für die Urlaubszeit treffe, amüsieren sich Helga und Jyna in den Cascaden nahe dem Campingplatz.

Wir lassen den Abend mit aglio e olio und einem Bier gemütlich ausklingen.

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Tag 3: Mobile Office

Leider konnte der kleine familiäre Campingplatz uns nur eine Nacht Unterschlupf gewähren, so dass wir mit Reichweitenangst (Tank fast leer) schon in der Früh zum Intermarche mit angeschlossener Tankstelle rollen. Nur wenige Kilometer weiter verspricht uns Contes einen wunderschönen schattigen Stellplatz am Park…., aber traumhafte Lage ersetzt leider keinen (fehlenden) Internetzugang. Kurzentschlossen wechseln wir auf den Stadtparkplatz von Contes, auf dem ich endlich mit Blick aufs Kloster und Mount Stalingrad arbeiten kann.

Am Abend mieten wir uns bis Samstagmorgen auf einem niederländisch geführten Campingplatz in der Haute Provence ein.

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Tag 2: Riviera

Westlich von Genua erreichen wir die Riviera und bleiben bis Monaco auf der route côtière. Bei bestem Badewetter und italienischem Feiertag merken wir, dass die Chancen mit unserem 7m Mobil parkplatzfündig zu werden eher gering sind. Dem Charme der alten Tage wird am ehesten Imperia gerecht, die prunkvollen alten Gemäuer wirken so gepflegt wie wir es erst wieder in Monte Carlo wahrnehmen. Nach einer kurzen Glamourtour durch Monaco geht es dann auf Campingplatzsuche im Hinterland von Nizza.

Ansonsten bleiben wir – noch ganz italienisch – bei Pasta con sugo di promodori.

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Im grauen Pössl am Wolfgangsee

Am Freitagabend fahren wir erst so spät ins Salzkammergut, dass wir keinen offenen Campingplatz erreichen, allerdings dürfen wir am Wolfgangsee vor den Toren eines Platzes unser Lager aufschlagen. Den Samstag verbringen wir an einem traumhaften Parkplatz am Mondsee, am Abend finden wir einen kleinen Camping Richtung Linz

Auf der Rückreise am Sonntag jagen wir noch kurz die Fortuna

Gaggoo und F95

in Ihrem Trainingslager.

Freudenhaus

Am Muttertagswochenende bringt uns Gaggoo zum Glamping an den Brombachsee. Samstag lassen wir uns in Hilpoltstein auf dem Mittelalterfest vom Gaukler ins Freudenhaus entführen. Luis gewinnt die einzig funktionierende Lebensversicherung und am Abend testen wir erfolgreich mit Steak, Lamm, Käsebratlingen und Bratkartoffeln den neue Grill.

Am Sonntag lassen wir uns auf der Rückfahrt von Traudi und Max mit Erdbeertorte und bestem Espresso verwöhnen.

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First Ride

29.04.2023 – 01.05.2023

Die erste Ausfahrt mit Gaggoo führt uns an den Bodensee. Da der empfohlene Campingplatz in Lindau belegt ist, mieten wir uns im Gitzweiler Hof mit perfekter Infrastruktur ein. Leider bieten die Premiumstellplätze nicht mehr als echte Parkplatzatmosphäre, aber für unsere ersten Campingübungen ist das vollkommen ausreichend.

Gaggoo GT
Kaffee im Bett

Für Spektakel sorgte der anwesende Heisluftballon-Sportverein mit seinen Mitmachangeboten.

Mal richtig Gas geben

Am Sonntag besuchen wir die vollkommen überfüllte Insel Mainau und Jyna badet im Paradebrunnen.

Wenn nicht Bodensee, dann Brunnen

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Warten auf Gaggoo!

Liveticker bis zur Übernahme

26.04.2023 – 08:48
Versicherungsantrag wurde (natürlich) angenommen. Das Warten hat kein Ende, noch 31:12 h bis zur Übernahme…..

25.04.2023 – 21:35
Versicherungsantrag abgeschickt, für den Fall der Fälle auch mit Inhaltsschutz: Nur noch knappe 2 Tage…..

25.04.2023 – 10:10
Überweisung des Restbetrags, jetzt ist es unser. Immer noch 2 Tage…..

25.04.2023 – 08:35
Zulassung bei Frau Müller. Seit heute darf Gaggoo am Straßenverkehr teilnehmen. Nur noch 2 Tage…..