Ein Bad am Morgen vertreibt alle Sorgen.

Frei nach diesem Motto starten wir feuchtfröhlich in unseren letzten Urlaubstag. In Sterzing machen wir kurze Rast bevor uns die Autobahn heim bringt.

Time for Adventures
Ein Bad am Morgen vertreibt alle Sorgen.

Frei nach diesem Motto starten wir feuchtfröhlich in unseren letzten Urlaubstag. In Sterzing machen wir kurze Rast bevor uns die Autobahn heim bringt.
Anstatt über die Autobahn nach Brescia fahren wir über die nördlicher verlaufende Landstraße mit engen Tälern und schroffen Felswände nach Trento. Das Thermometer zeigt bis zu 26°C, wir fühlen uns wie im Sommer, als wir Trento erreichen. Gut eine Stunde später ergattern wir einen der letzten Stellplätze an unserem Lieblingsparkplatz in Ponte Caffaro.
Nach einem Spaziergang durchs Vogelschutzgebiet und selbstgegrillten Lamm gibt’s noch ein Gelato italiano vom gegenüberliegendem Campingplatz.
Die Frühstücksbrioche bringt uns der Parktplatzwächter pünktlich um acht. Später richte ich die Treppe und dann ist die Sonne kräftig genug, um uns an den Strand zu locken. Wir wandern zum Ristoro Cason und gönnen uns ein paar leckere Panini. Am Nachmittag hängen wir erst faul ab,

um später mit Flugmatte und Badehose aktiv zu werden. Die Pizza am Abend wird geliefert, hat aber keine Chance gegen die heimischen Meisterwerke.
Den Ostersonntag starten wir mit einem leckeren Frühstück und Faulenzen vorm Bus. Erst später besuchen wir den Strand.

Nach einem kleinen Aperitif an der Bar, werden wir von unseren Nachbarn mit dem köstlich duftenden Grillgut verwöhnt, Lammkottletts, Schweinrippchen und Frosch stehen plötzlich auf unserem Tisch, und wer hätte sich getraut, dem finster dreinschauenden Italiener den Rotwein nicht abzunehmen….
Am Abend genießen wir selbstgemachte Arrabiata mit Zucker und beobachten noch ein wenig das Treiben unserer Mitcamper.
Über Wurzenpass und durchs Val Canale erreichen wir nach einem ausgiebigen Mittagshahn das Friaul. Wir bleiben auf der Landstraße und sind schon am frühen Nachmittag an unserem Ziel, dem wilden Strand von Valle Vecchia. Allerdings deutet sich heute schon an, dass es über die Ostertage voll werden könnte.
Über 20°C und strahlender Sonnenschein laden uns zum Strandspaziergang und Sonnenbaden ein. Zum Sonnenuntergang testen wir noch, ob Franks Kwiggl ein würdiges Zweitrad abgeben könnte; stellen aber fest, dass die Fahrdynamik unseren Anforderungen nicht entspricht.
Wieder zieht es uns an die Adria, und wieder verbringen wir die erste Nacht bei Fruhmann, diesmal mit einer gigantischen Grillplatte, nach der wir uns einfach bewegen müssen. Wir erkunden die Pfade rund um das Kloster Wernberg entlang der Drauschleife und genießen die Abendstimmung.
Nach kühler Nacht begrüßt uns die Sonne kurz vor neun hinter dem Schattenberg. Wir lassen ihr Zeit ihre Kraft voll zu entfalten. Pünktlich um 12:00 sind wir dann auf dem Nebelhorn und genießen das traumhafte Wetter.

Wir lassen uns auf den Terrassen des Gipfelrestaurants verwöhnen, bevor wir den Krähen die Reste gönnen.


Nach einem Abschiedsfoto geht’s wieder abwärts und anschließend bringt uns Gaggoo heim.
Schon um sieben sitzt die Mannschaft im Wohnmobil, um die Therme in Oberstdorf zu stürmen. Nach den vielen Berichten im Radio ist unsere Erwartungshaltung recht hoch. Der Check-in auf dem Stellplatz funktioniert reibungslos, nur erfahren wir dort, dass die Therme keine Wohnmobilparkplätze hat. So meistern wir die letzte Meile zum Bad per Pedes. Die Therme ist nagelneu, daher macht alles einen sehr gepflegten Eindruck, das Schwimmbad mit drei Bahnen ist eher klein, der Spassbereich vom Aussenbecken getrennt. Der großzügigen Saunabereich mit tollem Ausblick wirkt über drei Etagen ein wenig zerrissen und an allen Ecken brummt und vibriert was, zum Glück gilt rigeroses Handyverbot, nicht mal Zeitungslesen darf man. Die Gastronomie ist kein Hammer, aber ok.
Der Abend beginnt mit einer gigantischen Haxe mit köstlichem Bier aus der örtlichen Microbrauerei und endet in alter Tradition im örtlichen Irish Pub.
Die Überraschung des Morgens ist der weiße Lieferwagen, der nicht zur Kontrolle der Parkkarte kommt, sondern frische Croissants mit oder ohne diverse Füllungen direkt in den Bus liefert. Da unsere Kaffeetassen schon dampfen, nutzen wir das Angebot für ein Vorfrühstück im Bett. La vita é bella!
Frühstück, Aufräumen und schon starten wir in den letzten Tag unserer kleinen Tour. Caorle begrüßt uns mit sonnigem Wetter am Canale dell’Oroligio.

Schnell finden wir einen perfekten Platz für Gaggoo, um uns in den angenehmen Trubel an der Promenade und in der Altstadt mit ihren bunten Häusern zu stürzen



Dabei finden wir ganz zufällig eine Gelateria mit bestem Stracciatella, Caramello Salato und Noccioöa. Wir genießen das italienische Leben.
Leider ist das Wochenende schon fast vorbei. So brechen wir wieder Richtung Heimat auf. Helga und Gaggoo bringen uns nach Deutschland, natürlich nicht ohne Stopp in Villach, um bei Fruhmann einen Eispalatschinke zu vernaschen.
Die Sonne weckt uns schon früh, auch wenn die Wolken am Horizont uns das große Spektakel nehmen. Nach einem gemütlichen Kaffee im Bett starten wir den Tag mit einem Spaziergang, von dem wir eine etwas stinkiger Beute in Form einer knorrigen Schwemmholzwurzel mitbringen.
Nicht ohne fürstliches Frühstück umfahren wir dann die Lagune zum westlich gelegenen Valle Vecchia. Wir checken am Parkplatz ein, um zwischen Reitern, Anglern und anderen Touristen den wilden Strand zu erkunden.
Mittags gibt es das letzte Brioche und ein Panino im gemütlichen Café Il Battello Ebbro.
Am Nachmittag beobachten wir zwischen alten Hütten,

die Reiher in der Lagune bei ihrer Balz

Den Abend verbringen wir nach einem Nachmittagssnack in den letzten Sonnenstrahlen im mückensicheren Bus.
Um meine Wassersünden wiedergutzumachen, führt uns der Weg über den Wurzenpass nach Planica.

Allerdings schrecken uns die Parkgebühren an der Sprunganlage ab. Nur wenige Kilometer weiter finden wir auf italienischer Seite einen full serviced Stellplatz mit normalen Preisen.
Der Weg zur Autobahn vor einem traumhaften Bergpanorama bringt uns durch Tarvisio, das für seine touristischen Angebote und seinen Dauermarkt bekannt ist, an dem wir nicht vorbeifahren können.
Mit neuem Hoodie bringt uns die Autobahn zum Meer. Die Wolken weichen nun endlich der Sonne und die Temperatur steigen in den Wohlfühlbereich.
Bibione macht zunächst einen verlassenen Eindruck, wir finden sogar auf Anhieb einen Parkplatz in Strandnähe. An der Promenade stoßen wir auf das Bibione Sand Storm 2025, einem internationales Motorrad- und Quad-Rennen. Das Event mit Freestyle-Shows, Street Food und einen kleinen Markt verwandelt dieses Wochenende den Strand in eine Rennstrecke.

Auf der Piazzale Zenith gönnen wir uns im beginnenden Trubel und in strahlender Sonne ein Panino Bratwurst am Forst.
Anschließend fahren wir für einen Strandspaziergang ins westlich gelegene Bibione Pineda, wo wir auch einen Parkplatz für die Nacht finden.

Am Abend müssen wir noch einmal ins Zentrum, um in einem der wenigen geöffneten Restaurants unsere obligatorische Pizze zu vernaschen.