Tag 58: Wales

Kaum sind wir wach, wird unser Parkplatz von Schulbussen überfallen. Wir räumen kampflos das Feld und steuern unser erstes Ziel an. LLANFAIRPWLLGWYNGYLLGOGERYCHWYRNDROBWLLLLANTYSILIOGOGOGOCH heißt der Ort mit dem längsten Namen Europas.

Wir beschließen, nicht den kürzesten Weg nach Dover zu nehmen, sondern noch ein wenig von Wales zu erkunden.

Wir landen letztendlich in Pembrey Country Park, von dem wir am Abend noch einen Abstecher nach Llanelli machen. Luis besucht das Spiel des heimischen Fußballclubs, während wir uns mit indischem Speisen vergnügen.

Tag 57: Dublin

Die Schwarzwasserentsorgung gestaltet ausgerechnet heute noch schwieriger als erwartet, so dass wir erst gegen Mittag in Dublin sind. Die Viewpoints auf der Anfahrt sind nicht alle interessant, doch begeistert uns die Fahrt durch den englischen Garten und das Wellington Monument.

Gaggoo verräumen wir in einer Seitenstraße und entdecken Dublin per pedes.

Nach unserer Dublinrunde beschließen wir die Abendfähre zu buchen, um endgültig die Rückreise anzutreten.

Nach der ruhigsten Fährfahrt ever landen wir gut in Holyhead, Wales, Great Britain. Unser Nachtlager neben der Autobahn ist nicht schön, aber zweckmäßig.

Tag 56: Cork

Am Morgen verabschieden wir uns von unseren Mitreisenden, die früher als wir aufbrechen, um ihren letzten Urlaubstag in Cork zu verbringen. Wir frühstücken gemütlich, entleeren, was zu entleeren ist, bevor auch wir für eine kleines Sightseeing nach Cork fahren.

Wir drehen ein paar Runden mit dem Bus durch die verstopften Straßen der Stadt, beschließen aber dann, den English Market zu besichtigen.

Kaum haben wir einen Parkplatz gefunden und die Tür geöffnet, hören wir ein freundliches Bonjour. Caroline et Sebastian kommen genau in diesem Augenblick auf ihrem Spaziergang durch die Stadt an unserem Bus vorbei.

Wir genießen das vielfältige Angebot und die quirlige Atmosphäre des English Market, nicht ohne reiche (und wie sich später herausstellt auch vorzügliche) Beute für Lunch und Diner zu machen.

Vollbepackt verlaufen wir uns noch ein wenig in der Stadt mit seinen unzähligen Pubs und Restaurants.

Nachdem wir die italienischen Köstlichkeiten im Bus vernascht haben, bringt uns Gaggoo bis kurz vor Dublin.

Der Heimweg beginnt…

Tag 55: End of WAW

Die letzten Kilometer vom Wild Atlantic Way verbringen wir mit Caroline et Sebastian.

Zu Fünft besichtigen wir Kinsale mit seinen bunten Häusern, genießen die französischen Köstlichkeiten aus der örtlichen Boulangerie, schlendern durch die Straßen und nehmen ein Mittagsbierchen in der Sonne.

Nachmittags erreichen wir Cork, um dort im Awesome Wall Center eine Runde zu Bouldern. Sebastian ist super trainiert, klettert hervorragend und motiviert Luis und mich immer wieder zu neuen Projekten.

Auch den Camping nehmen wir gemeinsam, um abends in Cork zusammen zu speisen.

Nach 2.670 km endet heute unsere großartige Tour entlang des WAWs. Obwohl sie von unsere Trauer über Jynas Abschied überschattet war, konnten wir in diesen 19 Tagen fantastische Eindrücke und schöne Erinnerungen von der wilden Westküste Irlands mitnehmen.

Tag 54: A La Plage

Nach perfektem Sonnenaufgang in Schull

wandeln wir weiter auf den Pfaden des WAW. In Scibbereen füllen wir unsere Vorräte auf, Dann machen wir Abstecher zum Lough Hyne und Galley Head.

Am Red Strand treffen wir wieder auf Caroline et Sebastian und verbringen einen lustigen und sportiven Nachmittag (Schwimmen, Flugmatte, Volleyball und Aerobie) an dem tollen Strand.

Gemeinsam nehmen wir einen Aperitif an der Strandmauer.

Danach bekochen Helga und Sebastian uns im Restaurant „La Mur“ mit italienischen Köstlichkeiten, bevor uns die Kälte in die Busse treibt.

Tag 53: Mizen Head

Schon in der Nacht zeigt sich ein sternenklarer Himmel, und in der Tat weckt uns heute an unserem kleinen Pier die Sonne.

Wir warten nicht lange mit unserem Aufbruch nach Mizen Head, südwestlichsten Punkt von Irland. Auf dem Weg dorthin und zurück begeistert uns Irland mit seiner Küste, die bei schönem Wetter eine unglaubliche Farbenvielfalt zeigt.

In Mizen Head treffen wir nicht nur Caroline et Sebastian wieder, wir dürfen uns auch über das unglaubliche Riff freuen, vor dem sich Robben, Wale und Delfine tummeln.

Tag 52: O’zapft is

Auf geht die wilde Fahrt!

Wir verzichten kurz nach dem Anstich auf die Seilbahnfahrt nach Dursey Island, um noch bei Sonne die malerische Küste zu erleben.

Am Healy Pass erreichen uns dann die ersten Tropfen in Form eines Regenbogen.

Nachdem wir am Hafen von Bantry unsere Vorräte aufgefüllt haben, besuchen wir Sheep’s Head

und finden am Ende des Tages einen kleinen Peer mit kleinen Cliff zum Übernachten.

Tag 51: Stone Circle

Unser erster Stopp nach einer wirklich späten Abfahrt ist Kenmare. Dort besuchen wir (endlich) einen der irischen Steinkreise aus der Bronzezeit.

An den Wunschbäumen hinterlassen auch wir unsere Zettel und glauben fest an die Erfüllung.

Anschließend flanieren wir ein wenig durch das kleine Städtchen und erledigen unsere Einkäufe.

Der Rest des Tages verläuft unaufgeregt mit der Suche nach View Points

und Schlafplätzen. Erst Abends um 19:00 finden wir einen Platz mit schöner Sonnenuntergangsstimmung in der Nähe von Billerough.

Tag 50: Nebel, Cliffs und Pub

Unser Tag startet mit viel Regen. Erst spät verlassen wir unseren Stellplatz und verfolgen den WAW. Unser heutiges Highlight sind die Cliffs of Kerry.

Der Blick vom Pass hingegen musste wegen Nebel ausfallen.

So steuern wir einen Campingplatz in Caherdaniel an. Auf Empfehlung unserer freundlichen französischen Nachbarn Caroline et Sebastian besuchen wir am Abend den Pub The Blind Piper mit leckerem Stew, deutscher Enklave und erleben ein kleines Kammerkonzert zwischen Jazz und irischem Folk.

Tag 49: Beaches

Erst beim Morgenspaziergang entdecken wir die Schönheit der beiden Strände von Ballybunion. Der Ladies Beach mit seiner schroffen Steilküste und tiefen Höhlen ist durch die Burgruine vom Men’s Beach mit der vorgelagerten Steininsel mit hunderten von Vögeln getrennt.

Nach dem Frühstück lassen wir uns vom WAW treiben, erneuern in Tralee unsere Vorräte, entleeren wenig später unsere Tanks, um am Fermoyle Beach unser Lunch (Sandwich im Goldstandard von Helga) zu nehmen.

Besser geht’s nicht!

Helga macht einen Strandspaziergeng während Luis und ich ein paar Runden am Strand drehen.

Leider suggerieren uns die Straßenschilder, dass der Conor Pass nicht befahrbar sei, weshalb wir die Besichtigung der Dingle Halbinsel abbrechen.

Auf unserem Nachtstellplatz oberhalb des Rossbeigh Beach erzählen unseren netten französischen Nachbarn, dass sie den Pass gefahren sind.

Zur Entschädigung gibt es ein hervorragendes Lamb Stew O’Wiedemann und ein kühles Lager.