Tag 27: Sterling

Eigentlich wollten wir den Tag nur nutzen, um nach Glasgow zu kommen. Doch er gestaltet sich anders als erwartet.

Während unseres Frühstücks sperrt sich die französische Camperin neben uns aus ihrem Bus aus. Der Versuch zu helfen, bleibt weitgehendst erfolglos. Immerhin konnte sie Kontakt zum Fahrzeugvermieter herstellen.

Bei Doune Castle scheitern wir am Parkplatzwächter, der uns in typisch schottischer Maniet äußerst freundlich erklärt, dass unser Auto zu groß für seinen Parkplatz sei. Trotzdem erhaschen wir ein Foto von dem Castle.

David Sterling Memorial

Bei unserer Besichtigung von Sterling erwischt uns ebenso ein Platzregen wie später beim Grillen, aber ich beweise, unser Bus ist nicht groß.

Parkkönig von Sterling

Zu guter Letzt ärgern wir uns stundenlang auf dem Camping vor den Toren von Glasgow mit Waschmaschine und Trockner.

Trotz all des Pechs konnten wir Jyna erfolgreich der für Irland benötigten Bandwurmbehandlung unterziehen lassen…

Tag 26: Glencoe

Um zurück in die Highlands zu kommen , bietet sich der Weg entlang der Küste

über Glenuig an.

Glenuig Church

In der örtlichen Smokery werden neben anderen lokalen Leckereien Lachs kalt geräuchert, Lachs warm geräuchert, Lachspastete und Schafskäse für Luis angeboten.

Der weitere Weg zum Loch Linnhe gestaltet sich sehr waldig und wenig spektakulär, wenn er nicht für Sekunden einen Blick auf den Gipfel von Ben Nevis freigegeben hätte.

Über das Loch bringt uns in kürzester Zeit die Fähre mit schönen Ausblicken auf den See.

Nach kurzer Shoppingtour in Glencoe ist der West Highland Way mit epischen Blicken auf die unglaubliche Landschaft der Highlands

unser Begleiter bis zu unserem heutigen Nachtplatz an der Bridge of Orchy.

Bridge of Orchy

Helga zaubert Salat mit Würstchen für uns, Nudeln mit Käsetoast für Luis, sowie selbst gemacht Coque au Riz für Jyna.

Tag 25: Glenfinnan am Ufer von Loch Shiel

Zunächst nehmen wir wieder die Route durch Great Glen auf, bringen am Südende von Loch Ness unsere Andenken an,

lassen Loch Oich links liegen, baden im Loch Lochy,

um dann bei Lochybridge nach Glenfinnan am Ufer von Loch Shiel abzubiegen.

Für mich ist Glenfinnan der Geburtsort von Connor MacLeod, für hunderte andere Touristen ist der Hogwarts Viadukt das Ziel der Harry Potter Begierde.

Noch ein paar Meilen weiter westlich nimmt uns ein kleiner Camping mit Stellplatz direkt am Meer auf. Ich finde noch die Zeit um das Beifahrer Rollo zu reparieren, während Helga beste Pasta Promodori Secchi zaubert.

Tag 24: End of NC500

Bei Regen verlassen wir die Isle of Skye, die uns nach Nord- und Westküste sehr touristisch vorkam.

Wir suchen den Weg zurück nach Inverness, um den NC500 etwas wehmütig abzuschließen. Zum einen nehmen uns Regen und dicker Nebel die Sicht auf die nicht mehr ganz so spektakuläre Landschaft, zum anderen vermissen wir die Ruhe und wilde Einsamkeit von Schottlands Norden.

Loch Ness

Bei der Suche nach einem Stellplatz tun wir uns heute etwas schwer und landen letztendlich auf einem kleinen top gepflegten Platz oberhalb vom Loch Ness.

Tag 23: Neist Lighthouse

Bevor wir die Insel verlassen, machen wir einen kurzen Ausflug zum Neist Cliff, meinen wir!

Tatsächlich erwartet uns ein nachmittagsfüllender Spaziergang:

Sensationelle Blicke
Lighthouse Neist
Steinmännchenbauerin
Riesensteinmännchen
Felsenkletterer
Gipfelstürmer
Schottische Schafe

Der Muskelkater nach all dem Runter und Rauf wird sicher nicht lang auf sich warten lassen. Wir ignorieren das und suchen uns einen Camping unter dem Sgurr Mhairi (775 m)

Tag 22: Isle of Skye

Etwas abseits von unserer Route besuchen wir die Isle of Skye, die größte Insel der inneren Hebriden.

Die Straßen werden schlagartig voller, die Orte touristischer, die Geschäfte zahlreicher. In Portree

liegt schließlich der Luxusliner vor Anker, die Gäste werden mit Bussen in alle Himmelsrichtungen gekarrt. An jedem Aussichtspunkt,

Lealt Fall View Point

an jeder Kaffeestation tummeln sich mehr Menschen als wir die letzten 10 Tage gesehen haben.

Wir flüchten über Single Tracks in die Einsamkeit des Nordküste. Dort finden wir einen kleinen Picknickplatz mit fabelhafter Aussicht.

Wir genießen selbstgemachte Pasta Arrabiata.

Tag 21: Bealach na Ba

Nach einem gemütlichen Frühstück folgen wir bis Applecross den NC500-Schildern. Die Küste bietet unsagbare Blicke,

die die Aufmerksamkeit von der Single Track Road abziehen. Jeder Versuch, die Farbenpracht auf Fotos einzufangen misslingt.

In Applecross findet sich etwas abseits der Route der vermutlich kleinste Supermarket, Post-Station, Coffee Shop, Andenken-Krimskramsladen der schottischen Westküste. Wir werden schnell fündig und stellen uns ein wunderbares Lunchpaket zusammen, das nur wenig später unserem Hunger zum Opfer fällt.

Alle Sträßchen am Meer entpuppen sich als Sackgassen, so dass wir notgedrungen ins Landesinnere abbiegen. Wir ahnen nicht was uns erwartet. Langsam werden die Single Tracks immer enger und steiler, die Landschaft immer unwirklicher , die Blicke immer schöner.

Der Bealach na Ba Pass auf 626m bietet uns dann eine Aussicht wie im Hochgebirge.

Nur mit rauchenden Bremsen und einigen Stopps schaffen wir es herab ins Tal.

In Lochcarron bekommt „the nice German man“ den letzten Stellplatz und das Bistro serviert leckere Muscheln, Fish & Chips und Pasta und natürlich Bealach na Ba beer.

Tag 20: Slioch

Wehmütig verlassen wir unseren Traumstrand, Mellon Udrigle Beach. Schnell schauen wir uns noch unseres Nachbarns Empfehlung, den Firemore Beach an,

bevor wir dem NC500 folgend in Gairloch das Meer verlassen und ins Landesinnere abbiegen.

Am Fuß des Sliochs schmiegt sich der Loch Maree mit seinem tiefblauen Wasser in die leuchtende Berglandschaft.

Wir passieren den See und checken schon früh im Campingplatz von Kinlochewe ein. Der Nachmittag gehört dann den Duschen.

Die beim Butcher in Gairloch gejagten Lamb Chops schmecken zu Helgas Salat vorzüglich. Zum Abschluss des Tages huldigen wir dem Urlaub mit dem passenden Film. Highlander – Es kann nur einen geben.

Tag 19: Sportsday

Die Sonne lockt uns heute schon früh aus dem Bett,

aber die Midges hindern uns erstmal daran, Gaggoo zu verlassen. Wir genießen daher unseren Kaffee im Bett und nehmen das Frühstück vor der Traumkulisse erst später.

Dann beginnt das Sportprogramm, erst mit dem Brompton zum Minimarket nach Laide, dann mit dem SUP unseres freundlichen Platznachbars auf offene Meer und schlussendlich freies Schwimmen ohne Zeitnahme in der Bucht.

Ansonsten genießen wir den Tag eher mit Faulenzen. Zum Ausklang drücken wir der Fortuna die Daumen für’s erste Pokalspiel.

Tag 18: Traumstrand

Nur kurz nach einem perfekten Sonnenaufgang

überfallen uns die Midges. Nach einem kurzem Gespräch mit einem weltreisenden Motorradfahrer hat Luis über 100 Bisse von den blutrünstigen Viechern. Das Frühstück nehmen wir daher im Bus und verzichten sogar auf das Angebot des mobilen Baristas.

Etwas abseits vom NC500 suchen wir uns einen kleinen Campsite am Mellon Udrigle Beach für einen Ruhetag aus. Uns erwartet ein traumhafter Strand,

ein traumhafter Blick und eine traumhafte Stimmung.

Bei einem kleinen Strandspaziergang treffen wir sogar auf den Highlander, es kann nur einen geben.

Am Strand vertreiben wir uns die Zeit mit Volleyball, Drachensteigen und Schwimmen.

Weitere Bilder des Tages: