Tag 25: Glenfinnan am Ufer von Loch Shiel

Zunächst nehmen wir wieder die Route durch Great Glen auf, bringen am Südende von Loch Ness unsere Andenken an,

lassen Loch Oich links liegen, baden im Loch Lochy,

um dann bei Lochybridge nach Glenfinnan am Ufer von Loch Shiel abzubiegen.

Für mich ist Glenfinnan der Geburtsort von Connor MacLeod, für hunderte andere Touristen ist der Hogwarts Viadukt das Ziel der Harry Potter Begierde.

Noch ein paar Meilen weiter westlich nimmt uns ein kleiner Camping mit Stellplatz direkt am Meer auf. Ich finde noch die Zeit um das Beifahrer Rollo zu reparieren, während Helga beste Pasta Promodori Secchi zaubert.

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Tag 24: End of NC500

Bei Regen verlassen wir die Isle of Skye, die uns nach Nord- und Westküste sehr touristisch vorkam.

Wir suchen den Weg zurück nach Inverness, um den NC500 etwas wehmütig abzuschließen. Zum einen nehmen uns Regen und dicker Nebel die Sicht auf die nicht mehr ganz so spektakuläre Landschaft, zum anderen vermissen wir die Ruhe und wilde Einsamkeit von Schottlands Norden.

Loch Ness

Bei der Suche nach einem Stellplatz tun wir uns heute etwas schwer und landen letztendlich auf einem kleinen top gepflegten Platz oberhalb vom Loch Ness.

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Tag 23: Neist Lighthouse

Bevor wir die Insel verlassen, machen wir einen kurzen Ausflug zum Neist Cliff, meinen wir!

Tatsächlich erwartet uns ein nachmittagsfüllender Spaziergang:

Sensationelle Blicke
Lighthouse Neist
Steinmännchenbauerin
Riesensteinmännchen
Felsenkletterer
Gipfelstürmer
Schottische Schafe

Der Muskelkater nach all dem Runter und Rauf wird sicher nicht lang auf sich warten lassen. Wir ignorieren das und suchen uns einen Camping unter dem Sgurr Mhairi (775 m)

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Tag 22: Isle of Skye

Etwas abseits von unserer Route besuchen wir die Isle of Skye, die größte Insel der inneren Hebriden.

Die Straßen werden schlagartig voller, die Orte touristischer, die Geschäfte zahlreicher. In Portree

liegt schließlich der Luxusliner vor Anker, die Gäste werden mit Bussen in alle Himmelsrichtungen gekarrt. An jedem Aussichtspunkt,

Lealt Fall View Point

an jeder Kaffeestation tummeln sich mehr Menschen als wir die letzten 10 Tage gesehen haben.

Wir flüchten über Single Tracks in die Einsamkeit des Nordküste. Dort finden wir einen kleinen Picknickplatz mit fabelhafter Aussicht.

Wir genießen selbstgemachte Pasta Arrabiata.

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Tag 21: Bealach na Ba

Nach einem gemütlichen Frühstück folgen wir bis Applecross den NC500-Schildern. Die Küste bietet unsagbare Blicke,

die die Aufmerksamkeit von der Single Track Road abziehen. Jeder Versuch, die Farbenpracht auf Fotos einzufangen misslingt.

In Applecross findet sich etwas abseits der Route der vermutlich kleinste Supermarket, Post-Station, Coffee Shop, Andenken-Krimskramsladen der schottischen Westküste. Wir werden schnell fündig und stellen uns ein wunderbares Lunchpaket zusammen, das nur wenig später unserem Hunger zum Opfer fällt.

Alle Sträßchen am Meer entpuppen sich als Sackgassen, so dass wir notgedrungen ins Landesinnere abbiegen. Wir ahnen nicht was uns erwartet. Langsam werden die Single Tracks immer enger und steiler, die Landschaft immer unwirklicher , die Blicke immer schöner.

Der Bealach na Ba Pass auf 626m bietet uns dann eine Aussicht wie im Hochgebirge.

Nur mit rauchenden Bremsen und einigen Stopps schaffen wir es herab ins Tal.

In Lochcarron bekommt „the nice German man“ den letzten Stellplatz und das Bistro serviert leckere Muscheln, Fish & Chips und Pasta und natürlich Bealach na Ba beer.

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Tag 20: Slioch

Wehmütig verlassen wir unseren Traumstrand, Mellon Udrigle Beach. Schnell schauen wir uns noch unseres Nachbarns Empfehlung, den Firemore Beach an,

bevor wir dem NC500 folgend in Gairloch das Meer verlassen und ins Landesinnere abbiegen.

Am Fuß des Sliochs schmiegt sich der Loch Maree mit seinem tiefblauen Wasser in die leuchtende Berglandschaft.

Wir passieren den See und checken schon früh im Campingplatz von Kinlochewe ein. Der Nachmittag gehört dann den Duschen.

Die beim Butcher in Gairloch gejagten Lamb Chops schmecken zu Helgas Salat vorzüglich. Zum Abschluss des Tages huldigen wir dem Urlaub mit dem passenden Film. Highlander – Es kann nur einen geben.

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Tag 19: Sportsday

Die Sonne lockt uns heute schon früh aus dem Bett,

aber die Midges hindern uns erstmal daran, Gaggoo zu verlassen. Wir genießen daher unseren Kaffee im Bett und nehmen das Frühstück vor der Traumkulisse erst später.

Dann beginnt das Sportprogramm, erst mit dem Brompton zum Minimarket nach Laide, dann mit dem SUP unseres freundlichen Platznachbars auf offene Meer und schlussendlich freies Schwimmen ohne Zeitnahme in der Bucht.

Ansonsten genießen wir den Tag eher mit Faulenzen. Zum Ausklang drücken wir der Fortuna die Daumen für’s erste Pokalspiel.

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Tag 18: Traumstrand

Nur kurz nach einem perfekten Sonnenaufgang

überfallen uns die Midges. Nach einem kurzem Gespräch mit einem weltreisenden Motorradfahrer hat Luis über 100 Bisse von den blutrünstigen Viechern. Das Frühstück nehmen wir daher im Bus und verzichten sogar auf das Angebot des mobilen Baristas.

Etwas abseits vom NC500 suchen wir uns einen kleinen Campsite am Mellon Udrigle Beach für einen Ruhetag aus. Uns erwartet ein traumhafter Strand,

ein traumhafter Blick und eine traumhafte Stimmung.

Bei einem kleinen Strandspaziergang treffen wir sogar auf den Highlander, es kann nur einen geben.

Am Strand vertreiben wir uns die Zeit mit Volleyball, Drachensteigen und Schwimmen.

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Weitere Bilder des Tages:

Tag 17: Ullapool

Den letzten Single Track fahren wir in umgekehrte Richtung und bei immer freundlicher werdendem Wetter. Ullapool begrüßt uns dann mit Sonnenschein. Das nette Städtchen versorgt uns mit Dingen, die wir auf dem Land nicht bekommen. Anschließend folgen wir Luis‘ Tipp vom Barkeeper zum Seafood Shack. Dort serviert man uns in gemütlicher „Gosh in alten Zeiten“-Atmosphäre frischen Lobster und scharfe Fischsuppe vom Feinsten.

Mit vollem Tank begleiten wir den NC500 entlang zur Spitze des Loch Broom, um noch einen kurzen Spaziergang an der Gorge Corrieshalloch zu machen.

An der Südküste des Little Loch Broom finden wir einen Parkplatz mit unglaublicher Sicht. Durchs Fernglas können wir sogar den Delfinen beim Spielen zusehen.

270° Panorama – Little Loch Broom
Sonnenuntergang überm Berg

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Tag 16: Single Track Roads

Zunächst führt uns der North Coast 500 zur denkmalgeschützten Kylesku Bridge, auf der Gaggoo mal wieder Modell fahren darf.

Nach der Brücke biegen wir auf die B869 ab, die sich als Single Track Road durch die unwirkliche Landschaft der nordschottischen Westküste schlängelt.

Seerosenbedeckte Moorseeen, felsige Mondlandschaften und zuckerhutartige Berge wechseln sich in jeder der unendlichen Kurven der schmalen Straße ab.

Dazwischen finden sich zahllosen Lochs, spektakuläre Wasserfälle oder schroffe Inseln vor der steinigen Küste.

Die Eindrücke sind so vielfältige, dass wir schon am frühen Nachmittag ganz erschlagen sind. Auch die Einkaufspause in Inverloch kann daran nichts mehr ändern. Wir ergattern den letzten Stellplatz auf einem Camping am Meer und freuen uns auf den Tagesausklang bei Würstchen mit kühlen Bier.

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